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96 Ergebnisse gefunden für „“

  • Was erwartest Du?

    Immer wieder haben wir Erwartungen an andere, wie Sie reagieren sollten, was Sie sagen sollten etc. Doch diese Erwartungen werden meist nicht erfüllt. Erfüllst Du aber auch selber nicht die Erwartungen die andere an Dich haben, wird man schnell mal ersetzt oder verurteilt. Du bist aber nicht hier um den Erwartungen anderer zu entsprechen, Du bist hier um dein Leben zu leben, deine Erfahrungen zu machen. Leben und leben lassen. Lerne anzunehmen, erfreu Dich an dem was passiert. Wenn Du keine Erwartungen an jemanden hast kannst Du auch nicht enttäuscht werden. Erwartungen sollten wir nur an uns selbst haben, dann weiss man wenigstens was zu tun ist. Autor: Alexandra Stucki

  • Innerer Frieden oder wie ich gelernt habe mit schwierigen Themen umzugehen

    Vielleicht kennst du das auch: Jemand kritisiert dich oder du gerätst in eine Situation in der du dich sehr unwohl fühlst. Der Puls steigt und die Hände beginnen zu schwitzen. Du findest aus dieser Negativen Stimmung nicht mehr heraus. Im Kung-Fu habe ich gelernt mit solchen Situationen zurecht zu kommen. Im Kung-Fu Training erlebe ich immer wieder, wie ich an meine Grenzen komme. Wenn wir eine Form machen und dann in der Mabo Stellung stehen und die Beine zu schmerzen beginnen oder wir machen Handtechniken und ich bin nicht so schnell, wie ich mich gerne bewegen würde oder die Arme beginnen zu schmerzen. In einer Partner Übung drängt mich der Partner zu stark und ich versuche mit Gegendruck stärker zu sein oder ich weiche aus und verlasse die Ideallinie. Gebe ich dem negativen Gefühl mehr Raum, wird es übermächtig und verhindert schlussendlich eine geeignete zielgerichtete Handlung. Im Kung-Fu habe ich gelernt, dass ich mich auf mein gesamtes Bewusstsein konzentrieren kann und dadurch die Aufmerksamkeit von einem einzelnen Problem lösen kann. Wenn die Schmerzen in den Oberschenkeln beim Mabo-Stehen überhandnehmen, wechsle ich den Fokus bewusst auf einen anderen Aspekt. Zum Beispiel konzentriere ich mich auf die Hände und überprüfe da die korrekte Haltung. Sobald hier alles stimmt, nehme ich das entstehende positive Gefühl und das Mabo stehen fällt viel leichter - und die Form geht weiter und es stehen neue Herausforderungen an. Autor: Andreas Wenger

  • Der Sommer aus der Sicht der chinesischen Medizin

    Nachdem der Frühling (Holzelement) die Energie nach oben gebracht hat, geht es nun in den Sommer und ins Feuerelement. Nun gedeiht, blüht und reift es. Um mit dem Neijing zu sprechen: „Das Chi von Himmel und Erde vermischt sich. Die 10`000 Dinge erblühen und bringen Früchte hervor.“ Der Sommer ist also die Zeit, wo die Energie nach aussen geht, sich zeigt und der Welt auch etwas gibt. Man denke z.B. an einen Kirschbaum, der voller reifer roter Kirschen hängt, und alle können sich bedienen. Zum Feuerelement gehört die Freude und die Begeisterung. Es gilt hier, das zum Ausdruck zu bringen, was uns am Herzen liegt, gehört doch der Herzmeridian zu diesem Element. In der chinesischen Lehre spricht man auch vom „Shen“, der Geist oder himmlischer Funke, der im Herzen empfangen wird und von da nach aussen in die Welt strahlt. Um das Feuer gut zu nutzen, ist es laut chinesischer Medizin wichtig „eine Umhüllung aus Erde oder Metall zu errichten, sonst droht das Feuer auszugehen oder gerät vom Wind angefacht ausser Kontrolle“. Es ist also wichtig die Energie nicht einfach unbändig zu verschleudern. Dies rächt sich sonst im Herbst oder Winter. Im Seelischen heisst dies, dass wir unsere Begeisterung fokussieren. Ansonsten verzetteln wir uns in alle möglichen Richtungen, und im Herbst/Winter wissen wir dann nicht mehr, wohin wir weitergehen wollen. Oder wir sind dann schlicht ausgebrannt. Es ist wichtig, dass unser Herz empfänglich bleibt für „Shen“ und wir unserer Bestimmung folgen, also unserer Begeisterung die aus dem Inneren kommt. Vieles kann uns begeistern, doch was ist das Wichtige/Wesentliche für mich? Sommer bedeutet also Reifen durch Wärme. (Nicht verbrennen mit übermässiger Hitze) Zu beachten ist, dass nebst dem Herzmeridian auch der Dünndarmmeridian zum Feuerelement gehört. Seine Funktion ist es, zu analysieren was wir aufnehmen und zu entscheiden ob und wo es gebraucht wird, und das Unbrauchbare wieder zu entlassen. Auch hier zeigt sich, dass das Feuer überlegt eingesetzt werden soll. Wir müssen nicht alles verwerten was zu uns kommt. Manches können wir auch weiterziehen lassen. Auch auf Körperebene ist es wichtig, eine gute Balance zu halten. In der Sommerhitze versteht es sich von selbst, dass wir den Körper nicht noch zusätzlich allzu sehr anheizen sollten, sondern unsere Aktivität eben fokussiert einsetzen. Auch im Körper geht die Energie an die Oberfläche um dort Abkühlung durch Schwitzen zu bringen. Es ist daher wichtig unseren Verdauungstrakt, also das Innere, nicht allzu oft mit eiskalten Getränken oder Glace zu fordern. Das Aufwärmen von eiskalten Getränken und Nahrung erfordert viel Energie, die dann wieder von der Oberfläche zurückgeholt werden muss und dort würde sie ja zum Kühlen gebraucht. Damit erklärt sich auch die Sitte in wärmeren Ländern, warmen Tee zu trinken in der Hitze: Wir schonen damit die Energiereserven im Inneren. Kühlen wir den Verdauungstrakt zu sehr aus, fehlt uns die Energie dann im Herbst und wir werden gleich beim ersten kühlen Wind im Herbst krank (das Feuer geht aus) oder wir holen uns eine Zerrung. Finde im Sommer also deine Begeisterung. Sie ist der Schlüssel zum Reifen. Und bringe deine Herzensenergie nach aussen in die Welt. Autor: Claudine Wenger

  • Das Drama mit dem Lama

    Manuel ist mein 5 Jahre älterer Bruder und war ein sehr aufgeweckter Junge. Er war schon auch von sich überzeugt und einige Rangkämpfe waren bei uns auf der Tagesordnung. Ich schaute aber auch oft zu ihm herauf, da er ja auch schon um einiges älter war. So kam es, dass wir eines Tages eine Exkursion in einen kleinen Privatzoo unternahmen. Der war nicht unweit von unserem Zuhause und mein Bruder wusste, dass sich dort auch einige Lamas befanden. Manuel übte zu Hause das „Weitspucken“. Er war wirklich recht gut darin. Deshalb prahlte er vor mir, dass er sicher besser spucken könne als diese lächerlichen Lamas. Er habe schon davon gehört, dass sie spucken könnten. Aber so gut wie er sicher nicht. Also kam es, dass er sich nach nicht allzu langer Zeit vor dem Gehege dieser schönen und wuscheligen Tiere befand. Er wählte das Lama aus, dass sich am nächsten am Zaun befand und spuckte es an. So gut wie ich mich noch erinnern kann, hat er es verfehlt. Trotzdem bemerkte das Lama sehr gut, was er vorgehabt hätte. Es wendete den Kopf zu ihm rüber, legte die Ohren ganz dicht nach hinten und dann ging alles sehr schnell. Ich sah es kaum und schon bedeckte eine schleimige Flüssigkeit das Gesicht meines Bruders. Ein wirklicher Volltreffer! Es war zwar mehr so eine Spritzdusche, aber er hatte so einiges abbekommen. Er sprach danach lange kein Wort mehr und schon gar nicht über dieses Ereignis. Vielleicht hat er etwas gelernt. Sicher, dass Lamas besser spucken können als Menschen. Autor: Sabine Schöpfer

  • Leistungsdruck, Erfolgsdruck, Leidensdruck, Konkurrenzdruck

    In unserer Gesellschaft sind wir immer wieder mit Druck konfrontiert. Manchmal bauen wir uns den Druck selbst auf, manchmal kommt er von aussen. Vor ein paar Wochen machten wir im Kung-Fu Training eine super Übung. Wir sollten mit den Armen physisch Kraft oder eben Druck auf den Partner ausüben und dieser sollte sich flexibel dem Druck anpassen. Ich muss zugeben, ich hatte am Anfang sehr mühe die Balance zu halten zwischen zu locker oder zu viel dagegenhalten. Ich brauchte lange und übte für mich zu Hause noch weiter, bis ich eine Art Gleichgewicht fand. Druck und Gegendruck müssen ausgeglichen sein. Mir wurde dann bewusst, dass lässt sich auch auf das Leben übertragen. Schon als Kinder müssen wir lernen mit Druck um zu gehen, z.B. wenn sie für eine Prüfung lernen oder viele Hausaufgaben machen müssen etc. Später im Berufsleben kommt Leistungsdruck und Konkurrenzdruck dazu und, und, und… Wir lernen erst damit um zu gehen, wenn wir damit konfrontiert werden und je mehr wir mit Druck konfrontiert werden, desto mehr Möglichkeiten haben wir, zu lernen damit um zu gehen. Wenn wir das einmal gelernt haben, sind wir viel ausgeglichener in solchen Situationen. Wir brauchen nicht zu viel Energie oder Kraft um die Situation zu meistern und auch kommen wir gut damit zurecht ohne unter dem Druck zu zerbrechen oder zu sehr nach geben zu müssen. Ein passendes Stichwort zum Thema, ausgeglichen sein oder die eigene Mitte finden. Die Mitte zwischen Kraft und Gegenkraft. Für mich ist das ein immer wiederkehrender Prozess zu lernen besser damit um zu gehen. Genau wie für mich das ständige Kung-Fu Training. Ein grosser Dank an meinen Meister bei der EnergieOase® & Chin-Woo. Autor: Martin Schöpfer

  • Gottesanbeterin

    In einer Zeit der Emanzipation sollte dieses Insekt doch recht bekannt sein. Oder habt ihr schon mal von einem „Gottesanbeter“ gehört? Wohl eher nicht. Aber die Tatsache ist, dass die meisten Leute dieses kleine Lebewesen gar nicht erst kennen. Die Gottesanbeterin wird oft als Heuschrecke abgetan. Ob sie wirklich näher verwandt ist mit letzterer oder nicht, kann ich auch nicht sagen. Fakt ist, dass sie eine Fangschrecke ist. Also „Schrecke“ haben die beiden sicher mal gemeinsam. Es würde nicht schaden, dieses interessante Insekt näher unter die Lupe zu nehmen. Die Gottesanbeterin ist ein faszinierendes Tier. Der dreieckige Kopf mit den grossen Facettenaugen ist mit einem beweglichen Gelenk mit dem Rest des Körpers verbunden. Sie kann den Kopf schräg halten und manchmal kommt es einem vor als würde sie einem nach schauen. Diese Tatsache lässt sie sehr menschlich aussehen. Neben dem faszinierenden Kopf besitzt die Gottesanbeterin lange zusammen geklappte Fangarme, die einem Schweizer Taschenmesser ähneln. Der vordere Teil besitz sogar kleine Dornen an der Innenseite. So kann sie ihr Beutetier gut festhalten. Und nicht zuletzt sind es auch ihre Arme, die ihr den Namen gaben. Als wäre sie die meiste Zeit am Beten um anschliessend hinterlistig zu zu schnellen. Sogar das kleinere Männchen ist nicht sicher vor seiner Artgenossin. Aber ein kleiner Trost bleibt ihm dennoch. Er wird die erste Versorgung sein für seinen eigenen Nachwuchs. Und nicht zuletzt wurde der Gottesanbeterin ein Kampfkunst-Stil gewidmet. Ein Mönch sah einem Kampf zwischen einer Gottesanbeterin und einer viel grösseren Zikade zu. Die kleinere Gottesanbeterin gewann schon nach kurzer Zeit. Der Mönch war so fasziniert, dass er sich die Bewegungen der Fangschrecke abschaute und daraus ein Stil erschuf. Die Bewegungen sind unverwechselbar. Sich so zu bewegen macht Spass! In der EnergieOase® & Chin-Woo lernt man nicht nur die Form der Gottesanbeterin, sondern noch vieles mehr. Kung-Fu ist so vielfältig! Welch eine Ehre für ein kleines Insekt! Autor: Sabine Schöpfer

  • Frühling in der Chinesischen Medizin

    Der Frühling ist die Jahreszeit des Holzelementes, zu dem der Gallenblasenmeridian und der Lebermeridian gehören. Nach der Ruhe und Zurückgezogenheit im Winter geht es nun um einen Neuanfang. Die Energie im Holzelement fliesst nach oben und gibt einen starken Impuls zur Selbstdurchsetzung, so wie Pflanzen durch den harten Winterboden durchbrechen. Die Leber (Yin) verteilt diese Kraft dann gleichmässig und wirkt nährend. Der Frühling bringt Antrieb und Dynamik, sowie auch Kreativität, Pläne und Entscheidungen. Interessant ist, dass der Beginn neuen Lebens im Dunkeln verborgen liegt: Die zeitliche Zuordnung von Gallenblase und Leber liegt zwischen 23:00 und 03:00, die zugeordneten Monate sind Dez-Feb. Der Neubeginn wird also auf einer unbewussten Ebene vorbereitet. Im Schlaf und im «Winterschlaf» bereitet uns diese Planungsfunktion auf den Tag und auf den Frühling vor. Wenn uns diese Ruhe (die Wurzeln) fehlen, kocht diese Holzenergie zu stark hoch, was sich in Gereiztheit und Agressivität äussert. Ist sie blockiert leiden wir an «Frühlingsmüdigkeit» oder an Frustration (weil das Wachstum blockiert ist). Das Holzelement verteilt Energie in unsere Muskeln, Sehnen und Bänder, damit wir aktiv werden können und unsere Pläne verfolgen. Sind wir dabei zu fixiert und hartnäckig in unseren Plänen, kann dies zu erhöhtem Muskeltonus führen. Zu schlaffer Muskeltonus hingegen geht meist mit Überanpassung und Planlosigkeit einher. Auch die Augen haben einen Bezug zum Holzelement. Es geht hier um die klare Sicht, wohin man will und auch um eine Vision, die aus dem Unterbewusstsein aufsteigt. Der Frühling soll uns also in Bewegung bringen und Wachstum ermöglichen. Mit wachem Blick treffen wir instinktiv die richtigen Entscheidungen und bewegen uns flexibel auf unser Ziel zu. Autor: Claudine Wenger

  • Sanza Anwendungssystem (Magnetfeld-, Laser- und Biofrequenzstrom)

    Kleine OP Ich hatte einen kleinen operativen Standarteingriff im Bauchbereich. Danach wurde ich angewiesen 2 Tage zu liegen, wegen der Schwellung. Mir wurden Schmerzmittel mitgegeben und Anweisungen, was tun und lassen soll. Für mich und meine Familie habe ich schon vor einiger Zeit ein Sanza Magnetfeld-, Laser- und Biofrequenzstrom gekauft. Mein Kung-Fu Lehrer von der EnergieOase® & Chin-Woo hatte es mir damals empfohlen. Das hat mir schon oft geholfen, bei Erkältungen, Verletzungen und beschleunigt den Heilungsprozess und die Regeneration nach dem Sport. Ich habe erfahren, dass durch die Pulsierenden Magnetfelder, den Kurven und Frequenzen, die Durchblutung gefördert wird und die Körperzellen gestärkt werden. Dadurch ist auch das Abheilen von Entzündungen oder eben auch Wunden schneller. Zurück zu meiner Operation, ich hielt mich natürlich genau an die Anweisungen, ging aber vor dem Eingriff 1/2 Stunde auf die Matte mit Relax. Nach der OP benutzte ich ebenfalls 3-mal Täglich die Matte 24 min mit Relax. Ich hatte nie die geringsten Schmerzen, nie ein ziehen, keine Entzündung oder Schwellung. Das ganze ohne Schmerzmittel…. Schlafprobleme Selten kommt es bei mir vor, dass ich in der Nacht aufwache und einfach nicht mehr schlafen kann. Ich habe für mich nun festgestellt, Decke nehmen auf die Sanza Matte liegen, das längste Schlafprogramm starten und nach kurzer Zeit schlafe ich. Manchmal wache ich irgendwann nochmal auf, wenn das Programm längst fertig ist, dann nehme ich meine Decke wieder und ab ins Bett und dann schlafe ich direkt wieder ein. Dies funktionierte vor kurzem sogar bei meiner Tochter welche um Mitternacht einfach nicht mehr schlafen konnte. Ein tolles Ding das Sanza Magnetfeld-, Laser- und Biofrequenzstrom Gerät ganz ohne Chemie und Nebenwirkungen, danke Wädi, dass du mir ein solch tolles Gerät empfohlen hast. Autor: Martin Schöpfer

  • Mit Tai-Chi auf die Ski-Piste

    Auch diesen Winter war ich einige Male Ski fahren sowie auch letzte Woche. Diesen Sport habe ich erst vor ein paar Jahren erlernt. Bin immer noch daran geschmeidiger zu werden. Zum Aufwärmen mache ich jeweils die Übungen die wir im Tai-Chi und Kung-Fu in der EnergieOase® & Chin-Woo anwenden. Es sind auserlesene Dehnübungen. Also ideal als Vorbereitung zum Ski fahren, denn es werden alle Gelenke bewegt, Hüften, Schultern, Hand, Knie und Fussgelenke. Das Gefühl für den Körper das ich im Laufe der Jahre durch Tai-Chi aufgebaut habe, kommt mir nun beim Skifahren zu Gute. Eine Übung eignet sich besonders gut. Es ist ein hin und her schieben des Gewichts, was der Stemmbogen-Haltung auf den Ski ähnelt. Autor: Rosmarie Zemp

  • Für Wissensdurstige: Wie unterstütze ich meine Lungen

    Die Corona Pandemie dauert nun schon 2 Jahre und immer mal wieder treffe ich Bekannte und auch Patienten, die nach einer eher leichten Erkrankung Mühe mit der Atmung haben. Da diese Leute normalerweise nicht in Behandlung sind, erkläre ich hier mal etwas zur Lungenfunktion und wie man sie verbessern kann: Ein kleiner Exkurs in die Atemphysiotherapie. Die Lunge besteht aus einem rechten und einem linken Lungenflügel, wobei der linke kleiner ist, da auf dieser Seite das Herz mehr Platz einnimmt. Das innere der Lunge sieht aus wie ein Baum der auf dem Kopf steht: von der Luftröhre aus geht jeweils eine Hauptbronchie nach links, bzw. rechts und verzweigt sich dann in immer kleinere Äste bis ganz zuäusserst in die Alveolen (Lungenbläschen). Hier findet der Gasaustausch statt: Aus der einströmenden Luft geht Sauerstoff in den Blutkreislauf und aus dem Blut geht CO2 in die Lunge und wird ausgeatmet. Wenn wir normal atmen, tauschen wir in einem Atemzug relativ wenig Luft aus, nämlich ca. 0,6l. Das volle Volumen der Lunge beinhaltet 6l. Wenn wir maximal Einatmen können wir zusätzlich ca. 3l einatmen (= Inspiratorisches Reservevolumen). Beim forcierten Ausatmen können wir zusätzlich ca. 0,9l ausatmen. Wer mitgerechnet hat, kommt auf 4,5l. Dies ist die Vitalkapazität, also die Menge Luft die ein Durchschnittsmensch bei einem vollen Atemzug austauschen kann. Es bleiben ca. 1,5l, die immer in der Lunge verbleiben (Residualvolumen), damit die Lungenbläschen (Alveolen) nicht kollabieren. Zudem herrscht in der Lunge ein gewisser Unterdruck, damit die Lungenbläschen offen bleiben. Damit die Atemluft in die Lungen strömen kann, erzeugen wir mit der Atemmuskulatur noch mehr Unterdruck und saugen die Luft so ein. Der wichtigste Atemmuskel ist das Zwerchfell. Es grenzt den Brustkorb zum Bauchraum ab und liegt in entspanntem Zustand wie eine Kuppel auf den oberen Bauchorganen. Spannt sich das Zwerchfell an, geht es nach unten und drückt die Bauchorgane weg und der Bauch wölbt sich idealerweise nach aussen. Dadurch erhält vor allem der untere Teil der Lunge mehr Platz und füllt sich mit Luft. Gleichzeitig spannen auch die Zwischenrippenmuskeln (Intercostales externi) an, die den Brustkasten heben und in alle Richtungen vergrössern. Dadurch strömt die Luft auch in die seitlichen und oberen Bereiche des Brustkastens. Entspannen sich das Zwerchfell und die Zwischenrippenmuskeln, drehen sich die Bewegungen um und wir atmen wieder aus. Die Einatmung ist also der aktive Teil, die Ausatmung geht von selbst. Wollen wir forciert Ausatmen, nutzen wir dazu die Bauchmuskeln und Zwischenrippenmuskeln (Intercostales interni). Was sind nun also die wichtigen Punkte, wenn wir unsere Lunge unterstützen wollen? - Damit alle Bereiche immer wieder gut durchlüftet werden, ist es wichtig regelmässig das ganze Lungenvolumen «durchzuatmen». D.h. voll einatmen und voll ausatmen. Normalerweise tun wir das automatisch ein paarmal pro Stunde. Sind wir aber krank oder haben Schmerzen im Brustbereich tun wir dies nicht mehr von selbst. Dann lohnt es sich, regelmässig ein paar tiefe Atemzüge zu machen. Wie oben erwähnt, ist es wichtig «in den Bauch» zu atmen, damit das Zwerchfell gut aktiviert wird und sich der untere Teil der Lungen gut füllt. Lege also deine Hände auf den Bauch und spüre, wie sich dieser bei der tiefen Einatmung nach aussen wölbt und bei der Ausatmung wieder zurück geht. Genau so wichtig ist eine gute Bewegung im Brustkasten. Lege also deine Hände seitlich auf die unteren Rippen und spüre wie die Rippen bei der Einatmung nach aussen gehen und bei der Ausatmung wieder zurück. Und dann legst du noch eine Hand auf das Brustbein und eine auf den Rücken und spüre wie sich der Brustkasten bei der Einatmung nach vorne und hinten ausdehnt und bei der Ausatmung wieder zusammenzieht. Vielleicht hast du nun auch bemerkt, dass du die Lunge am besten füllen kannst, wenn du eher langsam einatmest und von unten nach oben füllst. - Bei einer Erkältungskrankheit kann es vorkommen, dass die Belüftung der ganzen Lunge nicht mehr optimal funktioniert. Einerseits weil Sekret die Wege behindert und weil sich Volumen und Druckveränderungen einstellen. Dies führt dazu, dass gewisse Gebiete gar keine Luft mehr bekommen. Hierzu muss man wissen, dass die Belüftung der verschiedenen Lungenareale Schwerkraftabhängig ist. Das Bild zeigt schematisch die Luftverteilung in der Lunge: Oben ist die Lunge geblähter als unten. In Seitenlage ist also die Seite die oben liegt geblähter. Atmen wir nun voll ein, geht im Verhältnis mehr Luft in die unteren Areale weil da noch mehr Platz ist. Unten wird die Lunge also mehr bewegt und besser belüftet. Oben wird die Lunge gedehnt/geöffnet, aber nicht so gut belüftet (mit frischer Luft, weil ja schon mehr drin ist). In Seitenlage ist dieser Effekt am grössten, da die Bauchorgane auch noch ihren Druck ändern (siehe Schema). Diesen Umstand können wir super für die Therapie nutzen: Um überflüssiges Sekret aus den Bronchien herauszubekommen, hilft viel Bewegung in diesem Bereich: Die Luft soll hinter das Sekret fliessen beim Einatmen (also langsam einatmen) und dann mit der ausströmenden Luft Richtung Rachen befördert werden. Ist das Sekret dann einmal im Hauptbronchus angekommen, kann es rausgehustet werden. Es empfiehlt sich daher erst langsam auszuatmen und mit der Zeit schneller zu werden, bis am Schluss das Husten kommt. Da man als Laie nicht genau wissen kann, wo das Sekret liegt, macht man am besten beide Seitenlagen. Dabei solltest du mind. 15Min auf einer Seite liegen. Die Tiefatmungen machst du dann mehrmals 1-2min lang. In Seitenlage kannst du auch die Elastizität der Lunge fördern im obenliegenden Bereich, da diese Seite mehr geöffnet wird. Das kannst du noch unterstützen, indem du den oberen Arm über den Kopf legst und die ganze Seite beim Einatmen lang ziehst. -Manchmal hat man auch Schwierigkeiten die Luft wieder aus der Lunge rauszubekommen, z.B. wenn Sekret die Wege blockieren oder Alveolen und kleine Bronchien kollabieren (zusammenkleben). Auch hier hilft die oben beschriebene Seitenlage um die Lunge zu säubern und zu dehnen. Damit die Luftwege länger offen bleiben, kannst du zusätzlich die Lippenbremse einsetzen: Du bläst die Luft nur durch eine kleine Öffnung durch die Lippen heraus. Der Widerstand hilft, die Luftwege offen zu halten. Eine weitere Möglichkeit ist, mit einem Röhrchen in ein Wasserglas zu blasen und zu blubbern. Das Blubbern gibt zusätzlich eine Vibration in die Lunge und lockert zähen Schleim. Auch bei diesen Übungen ist es wichtig, möglichst das ganze Lungenvolumen zu nutzen, also ruhig und tief einatmen und voll ausblasen. Zu guter Letzt ist es auch immer wichtig genügend zu trinken: Das Sekret kann so flüssiger werden, das Lymphsystem arbeitet besser und noch vieles mehr. Und wenn du regelmässig ruhig und bewusst atmen willst, dann komm einfach in die Tai-Chi Stunden in der EnergieOase® & Chin-Woo! Autor: Claudine Wenger

  • Sanza-Therapie

    Ein sehr interessanter Erfahrungsbericht betreffend dem Sanza Anwendungsgerät beruhend auf Sanza Magnetfeld-, Laser- und Biofrequenzstrom Anwendungen. Es lohnt sich also zu lesen. Ich bin natürlich ein absoluter Fan von dem Gerät. Erfahrungsbericht Die ersten Erfahrungen mit Sanza Anwendungen habe ich im Jahr 2016 gemacht. Bei der Arbeit habe ich mein rechtes Knie verdreht. Das Knie war auf die doppelte Grösse angeschwollen… Beim Training war ich natürlich sehr stark eingeschränkt. Mein Trainer hat mir sein Sanza Anwendungsgerät zur Verfügung gestellt in der EnergieOase® & Chin-Woo. Nach drei Tagen war das Knie nicht mehr geschwollen und auch die Beweglichkeit hat sich wieder stark verbessert. Anwendung: Täglich 1 mal 16 min, Matte Morgens Vital, Abends mit Relax und das Pad (Kissen) akut 16 Min. Nach der 1 Woche dasselbe Programm während 3 Wochen und dies mit 3 Anwendungen pro Woche. Abschwellende Medikamente habe ich nie eingenommen. Danach habe ich ein gebrauchtes Sanza Anwendungsgerät der Ersten Generation erstanden und seither bin ich täglich auf der Matte. Während meiner Brustkrebserkrankung im Jahre 2020 war ich sogar mehrmals täglich zur Regeneration auf der Sanza Matte. (Morgen und Mittag Vital, 24 Min., abends Schlaf 16 Min.) Im Oktober 2021 konnte ich von meinem Trainer eine neueres Sanza System erwerben. Seither bin ich auch meine Nervenschmerzen, Nebenwirkungen der Chemotherapie, fast vollständig losgeworden. (Morges Vital 16 Min. abends Schlaf 16 Min., Chip 2 (Biofrequenzstrom 2 Detox & Nerven). Natürlich benutze ich die andern Chip1, 3, 4 auch regelmässig bei bedarf. Das Sanza Gesundheitssystem bringt mir ohne grossen Aufwand eine maximale Wirkung. G. W. (Vollständiger Name dem Erfasser bekannt) Autor: Walter Borter

  • Stille

    Kennst Du die Tage an denen Du dich einfach zurückziehen möchtest? Einfach mal deine Ruhe haben, alles ist zu viel und Du möchtest von niemandem etwas hören. Nach der Coronazeit scheint es das so viele Menschen einfach ausgebrannt sind und an ihrem Limit laufen. Ein jeder hat mal solche Tage, ich hatte die auch und früher gab es die «ich kann nicht mehr» Tage vermehrt. Wieso lässt man es eigentlich zu das man an den Punkt des «zu viel» gelangt? Meist rattern wir durch unsere Tage und haben dennoch nicht alles geschafft, weil X-etwas dazwischenkam. Das zu viel, lasten wir uns immer selbst auf. Wir sagen meist nie Nein und versuchen alles unter einen Hut zu bringen, auch wenn wir wissen, das passt zeitlich gar nicht mehr rein. "Schaff dir Zeit für dich, in Stille und Ruhe." Mache Tai-Chi, Meditiere, lies ein gutes Buch, höre entspannte Musik mach etwas wo dein Geist, deine Gedanken zur Ruhe kommen können. Du wirst sehen diese Tage an denen alles zu viel ist, werden immer weniger auftauchen, weil Du gelassener entspannter und stärker bist. Autor: Alexandra Stucki

  • Ganzheitliche Trainingstherapie

    Während dem ersten verordneten Trainingsunterbruch (Lockdown) im Frühling 2020 habe ich mich am rechten Knie verletzt. Zuerst hatte ich darauf vertraut, dass sich die Schmerzen wieder legen. Aber das hat nicht geklappt. Darum bin ich dann zu Walter in die EnergieOase® gegangen und er hat mir das Sanza Anwendungssystem mit Magnetfeld-, Laser- und Biofrequenzstrom gezeigt. Dank zweimal täglich Magnetfeld haben die Schmerzen rasch nachgelassen und ich dachte jetzt ist alles wieder gut. Mein Training (Kung-Fu und Tai-Chi) konnte ich wieder aufnehmen. Anwendung: Matte Morgens 16 min Vital, Abends 16 min Relax, zusätzlich immer noch den Twinc (Helmholzaplikator) 24 min Akut Die tiefen Stellungen im Kung-Fu und im Tai-Chi haben mir aber immer noch Schmerzen bereitet und mir fehlte die Kraft, um jeweils aus diesen Stellungen aufzustehen und das Knie genügend zu stabilisieren. Daher habe ich wieder mit dem Krafttraining gestartet. Besonders beachtet habe ich dabei den Beugemuskel im Oberschenkel. Das Training wurde dabei weiter mit dem Magnetfeld begleitet. Anwendung: Matte Morgens 16 min Vital, Abends 16 min Relax und zusätzlich drei mal pro Woche Kissen 24 min Akut. Für mich und meine Knie habe ich daher folgende Erkenntnisse gemacht: · Eine gute Ernährung mit gezielter Nahrungsergänzung · Krafttraining (Rückseitige Muskulatur im Oberschenkel) · Regelmässige Sanza Anwendungssystem mit Magnetfeld-, Laser- und Biofrequenzstrom mit entsprechenden Applikatoren für die Knie · Beweglichkeit der Gelenke Heute bin ich wieder Schmerzfrei und voll Beweglich. Die tiefen Stellungen im Kung-Fu und Tai-Chi kann ich wieder problemlos machen. Autor: Andreas Wenger

  • Jahreszeit Winter in der chinesischen Medizin

    Schon in einem früheren Blog-Eintrag habe ich erwähnt, dass die chinesische Medizin Wert darauf legt, sich gemäss den Naturgesetzen zu verhalten. Nun wollen wir also mal sehen, was wir von den Jahreszeiten lernen können. Im Huángdì Nèijīng Sùwèn (黄帝内经素问, Buch des gelben Kaisers, ca 5000Jahre altes Grundlagenwerk der chinesischen Medizin) finden wir z.B. folgenden Abschnitt zum „Winter - Traktat über jahreszeitlich angemessene Lebensführung“: „Die drei Wintermonate heissen Verschliessen und Speichern. Man betrachtet seinen Willen als begraben. Auf sich selbst zurückgeworfen, völlig im Besitz seiner selbst kümmere man sich nur um seine eigenen Angelegenheiten. Nichts darf aus den Hautschichten herausgelassen werden, sonst läuft der Mensch in Gefahr seine Lebenskräfte zu verlieren.“ (Aus: Den Geist verwurzeln, J.V. Müller) Winter bedeutet nicht nur die Jahreszeit, sondern jede Situation, in der wir auf uns selber zurückgeworfen sind, also eine Krise. In den Wintermonaten kann aber eine latente Situation von aussen verstärkt werden (was hierzulande z.B. häufig als Winterdepression bezeichnet wird). Verschliessen und Speichern beschreibt das angemessene Verhalten in Krisenzeiten. Es gilt die eigene Lebenskraft nicht an fixen Gegebenheiten aufzureiben, sondern sich zurückzuziehen. Ohne Verschliessen gehen wir mit unbeugsamem Willen durch die Welt und sind angespannt um jeder Gefahr sofort zu begegnen. Wenn wir uns aber gänzlich verschliessen bleiben wir im Dauerwinter gefangen und isoliert und überhören den Weckruf des Frühlings. Es geht vielmehr darum, sich vertrauensvoll auf die Tiefe im eigenen Inneren einzulassen. Denn nach chinesischer Auffassung empfangen wir Shen (den Geist, das „Leuchten“) in der Tiefe des Herzens. Hier hört der persönliche Wille auf und wir folgen unserer Bestimmung (wodurch Shen aus uns heraus strahlt; das Leuchten in den Augen). Dieses Sich-Zurücknehmen ist auch mit „seinen Willen als begraben betrachten“ gemeint. Wir sollen nicht Dinge mit unserem Willen erzwingen wollen, die wir nicht beeinflussen können, wie z.B. den Lauf der Jahreszeiten. Wichtig dabei ist, sich dem Leben gegenüber nicht ohnmächtig zu fühlen, sondern eben Vertrauen zu haben in die Rhythmen. Vertrauen ist ein grosses Potential, das sich im Winter, bzw. im Wasserelement zeigt. „Man kümmere sich nur um seine eigenen Angelegenheiten„ bedeutet, dass man seine Aktivitäten (also das Yang) nach Innen lenken soll. Unter der kalten Oberfläche wird das Leben bewahrt, damit es im Frühling wieder spriessen kann. Viele Menschen versuchen aber durch äussere Aktivität den Bezug zum Yang zu erhalten, um der Aktivierung des Innenlebens zu entgehen. Dadurch entsteht ein Mangel an Tiefe, der sich mit der Zeit zu einem Teufelskreis entwickeln kann: Man kann sich nicht nach Innen wenden, weil dort nur grosse Leere herrscht und man wird noch hektischer im Aussen. Wie immer gibt es auch das andere Extrem: Man versinkt völlig in der Tiefe und verliert den Bezug zum Yang und wird dadurch von seiner Handlungsfähigkeit abgeschnitten. In beiden Fällen hilft uns das Bild der Jahreszeiten: in keinem Moment sollten wir steckenbleiben, sondern uns immer weiter durch die Zeiten tragen lassen und so im Fluss bleiben. Alles zu seiner Zeit. „Nichts darf aus den Hautschichten herausgelassen werden“ weisst nochmal auf die Verschluss- und Speicherfunktion des Wasserelementes hin: Die Nieren sollen unsere Lebensessenz nicht übermässig freigeben und die Blase muss dafür sorgen, dass unsere Lebenskraft den Körper nicht verlässt. Gerade im Winter ist es daher wichtig, unsere Tiefe und unsere Rückverbindung zu stärken. Wir horchen in uns hinein, erfahren was uns wirklich wichtig ist und schöpfen Vertrauen. Dies gibt dann Antrieb und Willenskraft um nach aussen zu wirken. Autor: Claudine Wenger

  • Die verschiedenen Arten des Löwen

    Der Löwentanz wird - hauptsächlich in den westlichen Medien - mit dem Drachentanz verwechselt. Benötigt man für den Löwentanz lediglich 2 Personen (ohne Musiker), so sind es beim Drachentanz mindestens 10 Personen (ohne Musiker), die den Drachen führen. Zum ersten Mal dokumentiert ist der Löwentanz während der Han-Dynastie (206 v. Chr. - 24 n. Chr.) und etablierte sich während der Tang-Dynastie (618 n. Chr. - 906 n. Chr.). Das Aussehen des Löwenkostüms hat sich in den letzten Jahrhunderten geändert. Es gibt vier Arten des Löwen: Pi Kou Shih - geschlossener Mund Kai Kou Shih - offener Mund Pai Fanf Shih - Norden / Beijing Hsing Shih - Süden / Kantonesisch Meistens werden die Löwen aber nur nach den Regionen Norden und Süden unterschieden, da diese die Populärsten sind. Nördlicher Löwe / Beijing Löwe Der nördliche Beijing Löwe ähnelt einem Pekinesen (Hund). Die Spieler sind völlig verdeckt und die Bewegungen erinnern an einen Zeichentrickhund, der Stunts auf riesigen Bällen oder Wippen/Schaukeln vollführt. Es gibt männliche und weibliche nördliche Löwen, die sich - neben anderen Attributen - in erster Linie durch die Farben der am Kopf befestigten Bänder unterscheiden. Es gibt sogar Baby-Löwen, die meistens von Kindern gespielt werden. Der Körper dieses Löwen wird aus verschiedenen gelb gefärbten Garnen, Nylon, Hanf und anderen Materialen zusammengenäht. Das gelb ist ein goldgelb, die Farbe der Herrscher in China. So wurde der Tanz zuerst nur für die Herrschenden und das Königshaus aufgeführt. Das normale Volk und der Rest der Welt bekamen den Löwen zum ersten Mal von chinesischen Akrobaten vorgeführt. Ursprünglich wurde der Kopf des nördlichen Löwen aus Holz geschnitzt. Heute benutzt man für die Rohkonstruktion des Kopfes Bambus, Rattan oder moderne Materialien, auf die Pappmaschee aufgetragen wird. Der nördliche Löwe dient in erster Linie der Unterhaltung. Südlicher Löwe Die zweite Löwenart ist der populärere südliche kantonesische Löwe, von dem es viele Unterarten gibt. Sicherlich zwei der Populärsten sind der Fut Shan Löwe (Foshan-Buddha Berg Löwe) und der Hok Shan Löwe (Hoshan-Kranich Berg Löwe). Eine Erklärung, warum sich besonders diese beiden Arten grosser Popularität erfreuen, ist wahrscheinlich darin zu finden, dass viele Chinesen aus der Provinz Guangdong (Kwangtung) ins Ausland emigrierten und so diese beiden Arten weltweit bekannt geworden sind. Der südliche Löwentanz wird meistens von traditionsbewussten Kung-Fu Schulen aufgeführt, reichere Schulen stellen dafür einen Löwentanz-Meister ein, der die Jugend zusätzlich in chinesischer Kultur unterricht und sie körperlich trainiert. Anfangs wurden die Löwentänze von den Schauspielern und Tänzern der örtlichen chinesischen Operntruppe aufgeführt. Fut Shans und Hok Shans goldene Löwen Der Fut Shan Löwenkopf ist runder und das Maul ist gebogen, während das Gesicht des Hok Shan länglicher ist und sein Maul gerade ist. Traditionell wird der Rahmen des Löwenkopfes aus Rattan, Korb und Bambus gemacht, die Hülle wird dann mit Pappmaschee überzogen. Dann werden die Farbe und die Muster aufgetragen. Der Kopf wird dann mit Ornamenten und Dekoration geschmückt. Es gibt im Löwenkopf auch bewegliche Teile, mit denen Augen und Mund geöffnet werden können oder die Ohren bewegt werden. Das ermöglicht den Spielern, den Löwen lebendiger aussehen zu lassen. Die Augen sind aus Holz gemacht, in der Mitte ist ein Loch, in das ein Glasstück eingesetzt wird. Mit der Entwicklung von Batterien, kleinen Birnen und Leuchtdioden werden solche anstelle des Glasstückes eingesetzt, um den Augen einen glühenden/leuchtenden Blick zu geben. Die Köpfe sind schwer, ein kompletter Kopf kann - je nach Dekoration und der Menge der Ornamente - zwischen 15 und 25 Kilo wiegen. Die beiden Tänzer sind nicht völlig verdeckt (anders als beim nördlichen Löwen). Unter dem farbenprächtigen und langen Körper (Fell) hauchen die Tänzer, meistens in gebeugter Haltung, dem Löwen Leben ein. Diese Art Löwen werden nicht nur für religiöse Zwecke eingesetzt, auch beim Kung-Fu Training kommen sie zum Einsatz. Das Gewicht des Löwenkopfes hilft hier bei der Kräftigung von Rücken und Oberkörper. Die Fussarbeit und Schrittfolge ist von Schule zu Schule unterschiedlich. Welchen südlichen Löwen eine Schule wählt, hängt vom Kung-Fu Stil, den sie lehrt, ab. Zum Beispiel wählen Anhänger des Hung Gar Kung-Fu Fut Shan Löwen, Anhänger von Choy Lay Fut oder Chow Gar Schulen wählen den Hok Shan. Dies ist eher eine generelle Ausrichtung, als eine in Stein gemeisselte Regel. In Gebieten wie Malaysia, Singapur und Taiwan ist der Hok Shan Löwe sehr verbreitet, in Hongkong ist es überwiegend der Fut Shan Löwe. Buchen Sie noch heute eine atemberaubende Löwentanz Show von www.asiadeko.ch/löwentanz und lassen Sie sich von der bunten Welt der traditionellen chinesischen Löwentänze inspirieren.

  • Dankbarkeit

    Seit vielen Jahren pflege ich meist täglich ein mir liebes Ritual: morgens starte ich mit positiven Gedanken in den Tag und bin dankbar für das Leben im Allgemeinen, worauf freue ich mich heute besonders und was kann ich tun, damit ich einen schönen Tag / schöne Momente habe abends schliesse ich den Tag ab, indem ich dankbar für das bin, was heute schön war und mir Freude bereitete und zähle in Gedanken alles auf manchmal fällt dies etwas schwer und ich überlege mir dann, was das Positive im vermeintlich Negativen ist und was noch viel schlimmer hätte kommen können Im Alltag halten wir so viele Dinge für selbstverständlich und streben nach immer mehr Dingen. Vieles nehmen wir auch nicht mehr bewusst wahr. Wir sehen vielmehr, das was uns «angeblich» fehlt, was «noch» nicht perfekt ist und richten unsere Energie voll und ganz auf die Defizite. Dabei vergessen wir alles, was gut ist und wir schon erreicht haben. Gewöhnung und Alltag sind die natürlichen Feinde der Dankbarkeit. Deshalb finde ich es so wichtig, sich bewusst eine Insel der Dankbarkeit zu schaffen und sich auf das besinnen, was wir haben und dafür dankbar sein. Das Gefühl der Dankbarkeit ist doch die Chance und die Möglichkeit, eine positive Grundeinstellung zum Leben und der Welt zu entwickeln. Es gibt mittlerweile viele Studien die aufzeigen, was Dankbarkeit alles bewirken kann. Dankbarkeit hat einen starken Einfluss auf unser Wohlbefinden und ist die stärkste Beziehung zur psychischen Gesundheit. Dankbare Menschen sind glücklicher, weniger gestresst, optimistischer, gesünder, schlafen besser, insgesamt zufriedener mit ihrem Umfeld, verfügen über positive Möglichkeiten mit Schwierigkeiten im Leben zuzugehen, haben weniger negative Gefühle, etc. Ich bin dankbar für: meine Gesundheit, liebe Freunde, das Kung-Fu Training, den Job, genug zu essen und zu trinken, ein gemütliches Zuhause, meine «Besitztümer», ein Lächeln, Spaziergänge in der Natur, sauberes Wasser, Kaffee am Morgen, ein gutes Buch, Menschen mit offenem Herz und Geist, ein heisses Bad, die Wahlfreiheit über ja/nein, Spotify, Lachen, Freizeit, ein freundliches Wort, Sport, Mitgefühl, Kino, warme Sonne, Markt mit lokalen Produkten am Samstagmorgen, Respekt, Heizung, Spontanität, neue Begegnungen, diverse Apps, Spiritualität, Grosszügigkeit, ehrliche Menschen, Bildung, tolle Nachbarn, Kerzen, Reisen, Musik und noch für 100 Dinge mehr Für was bist du dankbar? Autor: Monika Kurzen

  • Wie Kampfkunst meine Sicht aufs Leben beeinflusst

    Im Kung-Fu üben wir immer mal wieder mit Partner Handtechniken, also Angriff und Abwehr. Als ich noch totale Anfängerin war, war meine erste Herausforderung, nicht jedes mal die Augen zuzukneifen, wenn eine Faust auf mich zukam. Wenn man nicht schaut, was kommt, kann man auch nicht richtig darauf reagieren. Mit der Zeit lernte ich dann auch, mein Gefühl für die Bewegungen aufzubauen. Schauen ist ja gut, aber noch besser ist es, die Angriffsenergie mit dem Körper zu spüren. Ich lernte so, flexibler und schneller zu reagieren. Ich lernte einen Angriff aufzunehmen und die Energie z.B. ins Leere laufen zu lassen oder umzuwandeln. Und dann lernte ich auch, meinen Angriff auf den Gegner anzupassen, also zum Beispiel einen Anfänger nicht gemein zu behandeln, sondern so, dass er auch weiterkommt. Ich lernte das Spiel des Kampfes… Und in all den Trainingsstunden lernte ich so „nebenbei“ viel übers Leben: Wenn ich hier in irgendeiner Form angegriffen werde, kneife ich heute auch nicht mehr die Augen zusammen. Wenn zum Beispiel Vorwürfe kommen: Es bringt nichts wegzuschauen. Und es bringt auch nichts zum frontalen Gegenangriff auszuholen. Das schönere Spiel ist es, den Vorwurf aufzunehmen und genau wahrzunehmen, was dabei bei mir passiert. Ich schaue mir an, was für ein Gefühl und welche Gedanken aufkommen. Ich kann diese Energie bei mir aufnehmen und integrieren oder auch ins Leere laufen lassen. Oder vielleicht kann ich sie in Form einer Lösung wieder zum Gegenüber zurückspielen. Und so werden auch Angriffe im Leben zum schönen „Spiel des Lebens“. Autor: Claudine Wenger

  • Haltung und Körperwahrnehmung

    Letztens wurde mir bewusst wie sich meine Körperwahrnehmung seit dem Kung-Fu Training verbessert hat. Ich merke viel besser wie ich gerade stehe, wie weit mein Kick oder Punch reicht. Auch die Dosierung der Kraft ist wichtig, ob man mit voller Wucht oder nur ganz fein kickt aber trotzdem noch trifft. Ich gehe zum Training noch regelmässig in die Massage. Durch die Gespräche während der Massage habe ich auch viel über Haltungsprobleme gelernt. Wieso die Schulter links tiefer ist als rechts, weil ein Muskel verspannt ist. Oftmals merkt man das selbst gar nicht. Zum Glück gibt es dann Leute im Kung-Fu oder Tai-Chi welche aufmerksam sind und einem darauf aufmerksam machen bzw. nachfragen. Mit den Jahren habe ich nun auch schon das eine oder andere gelernt und mir fällt es auch immer öfter auf. Als gutes Beispiel war ein Schüler bei mir, der hatte eine Schulter viel tiefer als die andere. Es gehe ihm sehr gut sagte er, dann fragte ich ihn ob er eine schwere Schultasche habe, das bestätigte er, dann sagte ich ihm, er trage diese bestimmt immer nur über eine Schulter und zwar über diese. Er war erstaunt und fragte wie ich darauf komme. Man sehe es ihm an und er solle doch die Tasche richtig tragen. Haltungsschäden vorbeugen mit Kung-Fu, Tai-Chi und oder zwischendurch einer Massage, ich mache das für mich schon lange und kann es allen empfehlen. Autor: Martin Schöpfer

  • Was ist schön? „Philosophie am Bach“

    Ab und zu spiele ich mit meinen Kindern in der Zulg mit Steinen. Meine Tochter reihte dabei mal eine ganze Menge Steine auf und fragte mich, welche dass mir am besten gefallen. Ich schaute sie alle an und konnte mich einfach nicht entscheiden, welche die schönsten sind. Jeder hatte etwas spezielles. Und auch jene die nicht sonderlich auffällig waren: Waren sie nicht auch auf ihre Art schön? Woran messe ich eigentlich Schönheit? Und wenn man da so weiterdenkt, kann man einige Vorstellungen in Frage stellen: Wer sagt eigentlich, dass sonniges Wetter schön ist und Regen nicht? Ein Tag in den Ferien schön, der auf Arbeit nicht? … So ein Aufenthalt am Bach kann einige Fragen aufwerfen, über die man gerne mal nachdenken darf. Ist im Grunde nicht alles, was wir sehen und was wir erleben einzigartig und darum schön, weil es einfach das Leben in all seiner Vielfalt ist? Wenn ich das verinnerliche, dann habe ich das Glück auf Erden gefunden. Autor: Claudine Wenger

  • Kindertraining

    Strahlende Kinderaugen gibt es nicht nur an Weihnachten, sondern auch im Kinder Kung-Fu Training bei Martin. Als ich das Kindertraining besuchen durfte kam ich aus dem Staunen kaum raus. Zu sehen wie die Kinder fleissig waren, voller Elan die Kung-Fu Elemente übten und wie talentiert die Kinder sind. Martin hat die Begabung die Kinder sofort in seinen Bahn zu ziehen, gespannt hören sie zu was er erzählt und zeigt. Mit Spass, Disziplin und Wissen werden sie angeleitet. Vom üben der Formen und Kung-Fu Figuren über chinesische Wörter, Ausdauer und Respekt. Und natürlich das Wiederholen der bereits gelehrten Sachen. Ein Kung-Fu Training dass noch mehr umfasst als man sich denken kann. Einmal mehr wurde mir klar das Kinder die wunderbare Eigenschaft besitzen einfach zu machen und nicht wie wir Erwachsenen alles zu zerrdenken. Danke Martin und den Kindern für den wunderbaren Einblick in das tolle Training. Autor: Alexandra Stucki

  • Altes Handwerk

    Vor 10 Jahren starb mein Grossvater im Alter von 87 Jahren. Und mit ihm ein Stück Geschichte. Sein Lebensweg war geprägt von Aufschwung und technischer Veränderungen. Er war Feinmechaniker und nach seiner Pensionierung nahm er sich die Zeit um alte Schwarzwald-Uhren zu reparieren. Von überall her brachten sie ihm diese Uhren. Auch das Zifferblatt bemalte er frisch. Ich lebte ein ganzes Jahr bei meinen Grosseltern und sie begleiteten mich durch mein erstes Schuljahr. In der Nacht hörte man das Ticken der Uhren. Wenn eine Uhr nicht mehr funktionierte, nahm er sie von der Wand und machte das Gehäuse auf. Jeder weitere Schritt wurde dokumentiert und es wurden Fotos gemacht. Später gab er die Fotos zum Entwickeln und erst dann klebte er sie an die vorgesehene Stelle in seinen Ordner. Alles wurde mit Datum versehen. Er war sehr, sehr präzise. Mich beeindruckte vor allem seine grosse Geduld. Eine weitere Leidenschaft meines Grossvaters war das Herstellen von Schmuck. Ich kann mich noch gut an die goldene Brosche meiner Grossmutter erinnern. Er nahm ein Blatt einer Geranie (Blume) und machte daraus eine Vorlage. Die Form schwang er dann solange, bis sich das flüssige Gold überall verteil hatte. Während diesem Vorgang verschwand er immer wieder in sein kleines Reduit (Kammer). Wenn ihm dann etwas gut gelungen war, strahlte er in sich hinein und war zufrieden mit sich und der Welt. Die technischen Neuerungen verfolgte er mit grossem Interesse. Er konnte kaum glauben, dass ein so kleines Gerät eine so grosse Wirkung erzeugen konnte. Früher bei der Arbeit trug er nie einen Gehörschutz. Deshalb trug er Hörgeräte seit ich ihn kenne. Wenn er sie mal vergessen hatte und etwas nicht verstand, schaute er mich an und sagte zu allem „Ja“. Ich musste dann lachen, weil es nicht immer passte. Dann lachte er auch. Einmal wollten wir meinem Grossvater einen Laptop schenken. Er musste eine ganze Woche überlegen und kam zum Schluss, dass es ihn schon reizen würde. Aber früher oder später würde er ihn auseinandernehmen um zu schauen, ob wirklich keine Rädchen versteckt seien. Das war einfach mein Grossvater! Zum Schluss habe ich mich gefragt, warum ich gerade jetzt an ihn denke. Vielleicht weil schon 10 Jahre vergangen sind, vielleicht weil die Weihnachtszeit vor der Tür steht und wir dann immer zusammen waren oder weil mir bewusst wird wie so einiges verloren gehen kann. Alles Neue finde ich toll und trotzdem ist es schön ab und zu zurück zu denken. Ohne das „Alte“ gäbe es auch kein „Neues“. Autor: Martin Schöpfer

  • Ausbildungsregeln

    1. Das Kung-Fu-Training ist die Entwicklung des Geistes, und des Charakters einer Person, und sollte nicht mit anderen Fertigkeiten die den Anschein haben ähnlich zu sein, tatsächlich aber völlig verschieden von Kung-Fu sind, in Verbindung gebracht werden. 2. Die Kung-Fu-Schüler/Innen sollten Geduld, Toleranz und Bescheidenheit entwickeln. 3. Kung-Fu ist ein Kunst und sollte nicht für andere Zwecke missbraucht werden. 4. Kung-Fu ist eine Kunst der Selbstverteidigung und sollte nicht wahllos angewandt werden. Provokation ist keine Rechtfertigung für das Anwenden von Kung-Fu. Es sollte lediglich als Verteidigung gegen physische Angriffe eingesetzt werden, und sogar unter solchen Umständen massvoll und nicht bösartig. 5. Kung-Fu ist nicht dazu da, um damit zu prahlen und sollte nicht in dieser Absicht erlernt werden. Es sollte nur für erzieherische und mildtätige Zwecke öffentlich demonstriert werden. 6. Kung-Fu betont nicht das Brechen von Ziegelsteinen, Brettern oder anderen harten Gegenständen, obgleich man die Fähigkeit dies zu tun, durch beständiges Training des Kung-Fu auf natürliche Weise erlangt. Mehr erfährst du hier: www.EnergieOase.ch

  • Mit der Organuhr durch den Tag

    In der chinesischen Medizin kennt man 12 Hauptmeridiane, die den Organen zugeordnet sind. Wobei die Organe nicht gleichgesetzt werden können mit unserer westlichen Auffassung der Organe. Es geht hier mehr um die Funktion des Organs und dies nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern auch auf geistiger und seelischer Ebene. Man geht davon aus, dass jeder Meridian eine Hochphase und eine Tiefphase im Tagesablauf hat. Das Qi durchläuft also an einem Tag wie eine Welle alle Meridiane. Daher spricht man von Organuhr, weil jedem Meridian 2 Stunden zugeordnet sind, in denen er in Hochform ist. Die Organuhr ist wie der Lauf der Jahreszeiten von der Natur vorgegeben. Der Mensch tut gut daran, der Natur eine gewisse Beachtung zu schenken, wenn er nicht krank werden will. Also schauen wir doch mal, was uns die Natur durch den Tag hindurch zu sagen hat: (kein Anspruch auf Vollständigkeit!): Der neue Tag beginnt in der chinesischen Medizin dann, wenn wir noch schlafen: von 03:00-05:00 Uhr ist die Zeit des Lungenmeridians: Eine wichtige Zeit um sich auf die Rhythmen des Lebens einzustellen: Altes wird losgelassen, damit Neues kommen kann. Ein kurzes Innehalten und Krafttanken fürs Weitermachen. Man wird bereit für den neuen Tag mit einem tiefen Atemzug. Der Lungenmeridian kann geschwächt sein, wenn wir z.B. zu stark festhalten oder wenn wir Übergriffe erlebt haben. Den Lungenmeridian stärken: Den Atem fliessen lassen (zentrales Thema im Tai-Chi/Qi-Gong), Singen oder Blasinstrument spielen, schreien. Punkt Lu8 aktivieren. Von 05:00-07:00 ist der Dickdarmmeridian aktiv. Hier geht es nochmal um Reinigung von Körper und Seele, was oft mit einer vor morgendlichen Traumphase einhergeht. Wichtig ist hier vor allem, unnötigen Ballast abzuwerfen, auch beim Gang zur Toilette. Wichtig ist eine gute Balance: Wertvolles behalten, Unnützes loslassen. Den Dickdarmmeridian stärken: Ordnung schaffen und entlasten. Punkt Di1 aktivieren. Von 07:00-09:00 wird der Magenmeridian aktiv: Hier herrscht die grösste Aufnahmebereitschaft. Der ideale Zeitpunkt für ein nährendes Frühstück, wie auch Input auf jeder Ebene. Wichtig ist hier, dass wir das erhalten was wir auch mögen, und uns nicht einfach zumüllen mit allem möglichen. Den Magenmeridian stärken: lieben und geniessen können. Selbstliebe. Punkt Ma36 aktivieren. Von 09:00-11:00 tritt der Milzmeridian und damit der Stoffwechsel in Aktion: Aus der Vielzahl an Substanzen wird etwas Lebenserhaltendes extrahiert. Aus Fremdem wird Körpereigenes gemacht, was wie immer auf körperlicher wie auch auf geistig und seelischer Ebene gilt. Schwächung kann z.B. durch Informationsflut oder zu viel Mitfühlen entstehen. Den Milzmeridian stärken: Sich fragen: was bekommt mir und was nicht. Aktivieren von Punkt MP3. Von 11:00-13:00 aktiviert der Herzmeridian. Hier herrscht sonnige Lebensfreude: Eine erholsame und kommunikative Phase, in der wir uns öffnen und in Kontakt treten. Herzlichkeit und Herzblut sowie auch Selbstlosigkeit und Absichtslosigkeit sind hier Themen, sowie auch Liebe und Freundschaft. Der Herzmeridian ist oft geschwächt wenn wir unser wahres Wesen und unsere wahren Emotionen verschliessen (müssen). Den Herzmeridian stärken: Sich und andere lieben. Das Herz leuchten lassen und sich angemessen öffnen lernen. Punkt He8 aktivieren. 13:00-15:00 ist die Zeit des Dünndarmmeridians: Jetzt ist verdauen und sortieren angesagt. Wichtiges wird von Unwichtigem getrennt. Das Reine und Gute kommt zum Milzmeridian. Das Allerfeinste und Beste zum Herzmeridian. Unreines und nicht Verwertbares zum Dickdarmmeridian und Blasenmeridian. Den Dünndarmmeridian stärken: Siesta machen. Reflektieren: gefällt es mir? Ist es wertvoll für mich? Punkt Dü5 aktivieren. 15:00-17:00, die Zeit des Blasenmeridians, ist die Zeit zur Neuorientierung: Nachdem nun verdaut und sortiert wurde und der Weg nach innen gegangen wurde, sind wir uns unserer Stärken und Qualitäten bewusst. Die Kraft ist gesammelt und gebündelt und Selbstsicherheit entsteht. Schwächend auf den Blasenmeridian wirkt, wenn wir statt der Stärken nur die Schwächen und Fehler kennen. Den Blasenmeridian stärken: Eigene Stärken erkennen und anerkennen, Trinken in der Blasenzeit, Punkt Bl66 aktivieren. 17:00-19:00 ist der Nierenmeridian in seiner Kraft. In dieser Zeit sollten wir uns zurückziehen und zur Ruhe kommen. Denn der Nierenmeridian ist das Reservoir für alle Lebensenergie, die nicht gerade gebraucht wird. Zudem steht er für Dauerhaftigkeit, Stabilität, Orientierung und Sicherheit. Geschwächt wird der Meridian durch Angst und Unsicherheit, sowie durch Verausgabung und fehlende Ruhepausen. Den Nierenmeridian stärken: Bewusst zur Ruhe (nach Hause) kommen und Akku aufladen, z.B. mit Musik, lesen, Gespräche etc. (alles was uns guttut und Ruhe gibt). Punkt Ni10 aktivieren. 19:00-21:00 ist die Zeit des Perikardmeridians. Er ist der Beschützer der Herzenergie. Hier geht es um unseren Seelenfrieden. Was wird zum Herz durchgelassen und was nicht? Und wie tragen wir unsere Herzenergie nach aussen? Privates und Intimes soll gepflegt und geschützt werden. Den Perikardmeridian stärken: bewusst eine «Schutzhülle» tragen, wenn es nötig ist. Menschen und Orte haben, wo die Maske fallen darf. Punkt P8 aktivieren. 21:00-23:00 kommt der SanJiaoMeridian (Dreierwärmer) zu seiner Hochform. Er vernetzt Körper, Geist und Seele. Er ist sehr wichtig für unser Immunsystem und die Temperaturregulation aller Organe. Alles soll gleichmässig koordiniert und vernetzt sein. Den SanJaoMeridian stärken: Bewegung in Körper und Geist, Flexibilität. Bewegt werden (und uns damit als Teil eines Ganzen wahrnehmen). Punkt SJ6 aktivieren. 23:00-01:00 ist die Zeit des Gallenblasenmeridians. Er ordnet und strukturiert und lässt so Pläne und Visionen entstehen. Dazu gehört auch das Entscheiden was wichtig ist für unsere Pläne und was nicht. Es lohnt sich auch, wichtige Dinge zu überschlafen, denn die Tiefschlafphase hilft beim Ordnen. Wichtig ist hier auch, den Mut zu finden, sonst kommt es zu Wut und Nörgeln. Den Gallenblasenmeridian stärken: ToDo Listen machen, Pläne/Visionen entwickeln und danach leben. Mut fassen. Punkt Gb41 aktivieren. 01:00-03:00 ist die Zeit des Lebermeridians. Er ist der General unter den Organen. Er lässt Initiative entstehen ist aktiv und kreativ. Er gibt Kraft und Elan. Er entgiftet uns und hilft „Freund und Feind“ zu unterscheiden (bei Schwäche kann es zu Autoimmunerkrankungen kommen). Es geht darum, flexibel und anpassungsfähig mit den Ereignissen um zu gehen. Er zieht sozusagen die Schlüsse aus dem ganzen Tag und gibt dann Kommando. Den Lebermeridian stärken. Regelmässige Bewegung. Mit Wut umgehen lernen. Le1 aktivieren. Zum Glück ist die Natur auch gnädig: Wir sterben nicht gleich, wenn wir die Rhythmen nicht immer beachten (können). Es lohnt sich aber sicher, immer mal wieder einen Blick aufs eigene Leben zu werfen und sich zu fragen, ob man allen Teilen (Meridianen) genügend Aufmerksamkeit schenkt. Autor: Claudine Wenger

  • Geschichten und Traditionen

    Mich interessieren die Geschichten und Traditionen hinter einer Tätigkeit oder auch hinter manchen Menschen. Die Beweggründe wieso jemand ist wie er ist oder was ihn zu dem gemacht hat. Was waren die Beweggründe, wie kam man auf diese Technik, zu diesen Abläufen im Tai-Chi oder Kung-Fu. Was lernt man heute aus diesen alten Traditionen? Wo sollten wir uns vermehrt wieder mit dem Grundgedanken, dem Ursprung befassen? Sicherlich hat sich vieles entwickelt, Entwicklung und Wachstum gehört zum Leben dazu. Jedoch denke ich das es wichtig ist das wissen das in alten Traditionen steckt, zu verstehen und wieder anzuwenden. Autor: Alexandra Stucki

  • YAG – Iridotomie

    Vor kurzem teilte mir die Ärztin bei der jährlichen Augenkontrolle mit, dass ein Eingriff an beiden Augen nun dringend nötig sei, um einen drohenden Glaukomanfall abzuwenden. Wenn die Flüssigkeit des Augeninneren, das Kammerwasser, aufgrund einer Verengung zwischen Iris und Hornhaut schlecht abfliesst, kann es zu einer vollständigen Blockierung des Kammerwasserabflusses kommen. Der Augeninnendruck steigt dadurch enorm und schmerzhaft an und es droht eine irreparable Sehnerschädigung. Durch die Iridotomie mit dem YAG-Laser werden mehrere kleine Öffnungen in die Iris «geschossen». Diese ermöglichen so einen ungehinderten Abfluss des Kammerwassers. Diese «Hiobsbotschaft» machte mir Angst und mir graute enorm vor dem Eingriff. Wie näher der Behandlungstermin kam, umso nervöser wurde ich und eben auch die Sorge, hoffentlich geht das gut und ist nicht allzu schmerzhaft. Einmal mehr durfte ich erleben, wie heilsam die sanften Tai-Chi Bewegungen sind. Ich wurde zunehmend ruhiger, fokussierter und war nun absolut sicher, dass alles gut gehen wird. Und wie es gut ging 😊 Bereits bei der ersten Nachkontrolle nach 24h war der Arzt äusserst erstaunt: weder Entzündung noch Schwellung, keine Blutungen und Rückstände, absolut reine und klare Iris. Wie das kommt? Ich bin überzeugt, dass die regelmässigen «Besuche» auf dem Sanza Anwendungssystem (Magnetfeld-, Laser- und Biofrequenzstrom) einen äusserst günstigen und positiven Einfluss auf den schnellen Genesungsprozess haben. Anwendung: 3 – 4 mal Wöchentlich Mat (Matte) mit 24 min Stufe Relax dazu Chip 7 (Biofrequenzstrom 7 Ermüdung) was mich sehr beruhigte. Das ganze habe ich ca. zweieinhalb Monate gemacht. Nun habe ich selbst eines erstanden und benutze es täglich Zuhause. Herzlichen Dank an die Familie Borter, dass sie mir diese Gelegenheit bieten! Autor: Monika Kurzen

  • Das Recht des Schülers

    Viele Schüler sind der Meinung, wenn sie nicht weiterkommen, liege das einzig und alleine daran, dass keine neuen Techniken mehr erlernt werden. Der Lehrer erlaube ihm nicht weiter zu kommen, weil ihm der Lehrer keine Techniken mehr zeigt. Sie, die Schüler, beachten dabei nicht, dass die Stufe der Meisterschaft im Kung-Fu keinen Zusammenhang mit der Anzahl der gelernten Techniken hat. Selbst ein Kämpfer mit einer einzigen Technik kann Meisterschaft erreichen. Warum gibt es so scheinbar einfache Dinge wie eine Teezeremonie. Das ist doch nur Wasser in einen Krug mit Kräutern giessen, ziehen lassen und anschliessend in Tassen verteilen – Also denkbar einfach. Dennoch steckt eine ganze Welt hinter diesem scheinbar einfachen Vorgang. Kung-Fu ist genau gleich. Eine Bewegung zu kennen, ist wie das Betrachten des Vorganges bei der Teezeremonie. Die Bewegung aber zu verstehen, anzuwenden und zu leben, das ist die Welt des Kung-Fu. Kampftechniken müssen gelebt werden! Manche Schüler haben auch das Gefühl, dass der Trainer ihnen immer wieder etwas Neues zeigen muss. Er, der Schüler, habe ja einen Vertrag unterschrieben und bezahle einen Beitrag. Dem Schüler steht einzig und alleine das Recht zu, Kung-Fu (Chin-Woo) zu trainieren. Der Schüler und nicht der Trainer muss beweisen, dass er, der Schüler, würdig ist, eine neue Technik zu erlernen. Konsequenterweise heisst dass: der Schüler darf erst eine neue Technik erlernen, wenn er die alten Techniken beherrscht! Sobald ein Schüler bereit ist, so konsequent zu arbeiten, wird er zum wahren Krieger. Auto: Andreas Wenger

  • Farben

    „Menschen entscheiden in weniger als 90 Sekunden, ob sie ein Produkt mögen oder nicht. 90 % dieser Entscheidungen basiert einzig und allein auf Farbe“. Farbe hilft uns also Entscheidungen zu treffen. Farben geben uns Informationen weiter und helfen uns sogar bei der Orientierung. Ich persönlich finde Farben einfach spannend! Es ist aber durchaus ein komplexes Thema. Nicht selten gibt es Leute, die sich z.B. bei der Wohnungseinrichtung, Kleidersuche, … schwertun. Das ist überhaupt nicht schlimm! Es gibt aber auch dazu etwas Hilfe, z.B. gibt es die 7 Farbkontraste: Kalt-Warm Hell-Dunkel Komplementär Qualität Quantität Simultan Farb-an-sich Kalt-warm Beim Kalt-Warm Kontrast stehen sich eine warme und eine kalte Farbe gegenüber. Dabei sollten aber kein Hell-Dunkel Unterschied bestehen. Also z.B. kein Hellblau mit einem Dunkelrot. Hell-Dunkel Das eindeutigste Beispiel dazu ist Schwarz und Weiss nebeneinander. Aber auch von Natur aus helle oder dunkle Farben sind optimal gegenüber zu stellen, z.B. Gelb und Violett. Komplementär Im Farbenkreis von Johannes Itten stehen sich immer zwei Farben gegenüber. Sie sind dann komplementär zueinander. Eigenartigerweise empfinden wir diese Kombination als angenehm. Auch wenn man lange Zeit auf eine gelbe Fläche schaut und danach die Augen schliesst, erkennt man mit geschlossenen Augen die Farbe Violett. Qualität Jede Farbe besitzt eine unterschiedliche Qualität. Einige Farben kommen nicht zur Geltung weil eine andere ihr die Show stiehlt. Z.b Rot neben Grau. Dann kann man wirklich von einer grauen Maus sprechen. Also immer drauf achten, was man hervorheben will. Quantität Hier geht es um die Menge. Alle auffallenden und leuchtenden Farben sollten hier in geringeren Mengen verwendet werden. Man stellt sich eine Fläche vor und teilt sie in 3 Teile. Zwei davon sind Blau und nur ein Teil ist Orange. Das Orange hat aber eine gleiche Quantität wie die grössere Fläche Blau. Simultan Farben werden unterschiedlich wahrgenommen. Die Farbe Rot wird auf einem orangen Hintergrund weniger leuchtend wahrgenommen als auf einem grünen Hintergrund. Unser Hirn wird getäuscht. Farb-an-sich Dieser Kontrast tritt hervor, wenn man unterschiedliche Farbe nebeneinander stellt. Am einfachsten kann man diesen Kontrast mit den Grundfarben Rot, Blau und Gelb darstellen. Es zeigt eine fröhliche und heitere Stimmung. Nicht selten hat man das Gefühl etwas zu wagen oder mutig zu sein. Es ist mutig sich an diesen Kontrast heran zu wagen. Schlusswort: Jeder hat seine eigenen Farben, die ihm gefallen. Oft hat es auch mit bestimmten Erfahrungen zu tun, die man gemacht hat. Nichtsdestotrotz ist es nicht falsch, sich auch mal an etwas Neues zu wagen oder aus zu probieren. Es kommt auch immer darauf an für welchen Zweck das ganze ist. Diese Kontraste können helfen die riesige Welt der Farben ein wenig besser zu verstehen. Autor: Sabine Schöpfer

  • Focus gibt Sicherheit und Stabilität

    Heute war Tai-Chi mal wieder mein Lehrmeister: Unsere jüngste Tochter hat seit einiger Zeit immer wieder Ängste, zB dass es brennen könnte, oder überschwemmen oder sonst schlimmes passieren könnte. Sie hat erkannt, dass vieles nicht so sicher und stabil ist in der Welt, wie sie gedacht hat. Und das lässt sich ja nicht wegdiskutieren. Wie findet sie also trotzdem wieder zu Stabilität und Sicherheit? Da kommt nun Tai-Chi ins Spiel: Ich übte „Aff abwehren“, also eine Bewegung in der man langsam Rückwärts geht und immer ein Bein längere Zeit in der Luft hat. Da wackelt es manchmal, man wird instabil. Da fiel mir auf, dass es eine sehr schlechte Idee ist, den Focus auf diesem Gewackel zu halten. Je mehr ich in dieser Einbeinstandphase versuchte stabiler zu sein, desto schlimmer wurde es. Die bessere Idee war, mich darauf zu konzentrieren, wohin ich den Fuss abstellen werde. Also den Focus darauf richtete wieder in die Zweibeinstandphase und somit in die Stabilität zu kommen. Und was lehrt mich das in Bezug auf meine Tochter? Es bringt wenig, zulange in diesen Unsicherheiten und Ängsten zu bleiben. Wir nehmen sie wahr und richten dann den Focus auf das Stabile im Leben, zB auf all die Menschen die für sie da sind, auf ihre eigene Stärke, auf das was sie bisher schon gemeistert hat, auf das was schön ist im Leben etc. Im Tai-Chi kann ich das nun noch bewusster üben: Das Wackeln wahrnehmen und dann die Stabilität wieder geniessen… und vielleicht sogar das Wackeln geniessen, da erst Yin UND Yang das Ganze machen. Autor: Claudine Wenger

  • Bessere Dehnung ganz einfach

    Auf das erste Training nach den Ferien freute ich mich riesig. Beim Einwärmen und dehnen stellte ich fest, dass ich meine Beine nicht mehr so hoch heben konnte wie vorher. Es fehlten einfach ein paar Zentimeter und dabei klemmte die Hüfte schon etwas. Vermutlich bin ich eingerostet dachte ich mir und wollte einfach etwas mehr dehnen. Es wurde aber auch nach 2-3 Wochen nicht besser. Dann liegt es wohl anderswo. Zum Glück haben wir in der EnergieOase.ch kompetente, tolle Leute, mit viel Erfahrung bei Sportlern. Schon oft war ich bei Monika auf der Liege und sie hat meine verspannten Muskeln gelöst, meine Wirbelsäule gerichtet, das schiefe Becken gerade gerückt. Übrigens lag die Ursache beim schiefen Becken meist bei den Fussgelenken oder Knien. Ich schilderte Monika also mein Problem, sie wollte wissen welche Bewegung es denn genau wäre und dann lockerte und mobilisierte sie meine Hüfte. Das Training nach der Massage war dann wieder super, ich kam mit dem Bein 20 cm höher als vorher, weil nichts mehr klemmte. Einfach super. Was ich noch wärmstens empfehlen kann ist eine Hot Stone Massage, das ist einfach herrlich entspannend. Autor: Martin Schöpfer

  • Das Tai-Chi hat mein Leben verändert

    Das Tai-Chi in der EnergieOase® hat mein Leben verändert. Durch das regelmässige Training habe ich viel für mein Leben gelernt und profitiert: gelassen und ruhig zu sein geduldig sein mich bewusster wahrnehmen mein Umfeld bewusster wahrnehmen fokussierter sein Konzentration auf das Wesentliche Energie geladen Atmung ist einfach frei und fliesst Körperlich stärker, mehr Kraft und mehr Beweglichkeit ein besseres Gleichgewicht jederzeit warme Hände haben Im Tai-Chi Training der EnergieOase® wird als Erstes ein einfaches Aufwärmen und Qi Gong Übungen gemacht. Anschliessend werden Teile aus den Formen geübt. Mein Lehrer achtet dabei immer auf die korrekte Ausführung der Bewegungen. Durch das Wiederholen der Bewegungen wird die Aufmerksamkeit auf die kleinsten Details der Bewegung, auf den Körper und den Geist gelenkt. Das hilft Abzuschalten und fördert die Konzentration auf das Wesentlichen. Zum Schluss üben wir noch eine oder mehrere Formen. In den Einzel Übungen ist die Konzentration und die Ruhe schon sehr gross. Werden nun die einzelnen Bewegungen zu einer Form zusammengesetzt und in einem ruhigen Tempo ausgeführt, erreiche ich am Schluss eine sehr angenehme Entspannung. Es ist fühlt sich sehr Energie geladen, ruhig und konzentriert an. Für mich gehört das Tai-Chi fest zu meinem Leben. Wann startest du damit? Autor: Andreas Wenger

  • Gämsen

    Vor einer Woche waren wir in den Bergen in den Ferien. Auf 2500 Meter Höhe machten wir uns auf den Weg um Gämsen zu beobachten. In dieser noch fast unberührten Natur begegneten wir den Gämsen mehrmals. Es war eindrücklich, obwohl wir leise waren, hatten sie uns schon lange gehört und beobachtet, blieben jedoch ruhig, uns nicht aus den Augen lassend und bereit bei Gefahr sich in Sicherheit zu bringen. Einmal mehr erinnerte mich die Begegnung an unser Kung-Fu Training. Hier lernen wir eine Grundspannung des Körpers zu halten, uns aufrecht zu bewegen, zu beobachten um schnell aus der Ruhe heraus zu reagieren. Dieses ursprüngliche Verhalten geht uns im oft im stressigen Alltag verloren. Von Eindrücken überflutet entgeht uns vieles. Das Training lehrt uns mit den stetig wachsenden Aufgaben umzugehen und unsere Vitalität zu erhalten. Autor/Bild unten: Rosmarie Zemp

  • Neue Wege

    Die Frage wie lange machts Du denn schon Tai-Chi wird mir immer mal wieder gestellt. Jedoch muss ich gestehen manchmal weis ich es gar nicht mehr so genau. Aber eigendlich spielt es keine Rolle. Weil ich weis das ich in jeder Stunde immer wieder etwas dazu lerne oder verbessern kann. Ich hab mal den Satz gelesen: „Es ist nicht schwer etwas Neues zu lernen, die grösste Schwierigkeit ist es Altes loszulassen“ Genau so ist es mir in der letzten Tai-Chi Stunde gegangen, man gewöhnt sich an etwas, darf dann durch unsere Lehrer an Details feilen und bemerken das man sich auch in der noch so gut bekannten Bewegung verbessern kann. Ich wachse, begreife und fühle. Ich werde begleitet, gefördert und angetrieben. Ich danke Euch liebe EnergieOase® & Chin-Woo für Eure Unterstützung auf meinem Weg. Danke Andrea Borter für das Feilen an der 24er Form. Autor: Alexandra Stucki

  • Vergangenheit und Zukunft

    Ich ertapp(t)e mich öfters dabei, dass ich gerade mal wieder nicht bewusst in der Gegenwart bin. Auf Nachfrage bei Bekannten, Freunden und Arbeitskollegen stellte ich fest, dass es der Mehrheit so ergeht. Nachdenklich hat mich jedoch gemacht, dass ebenso auch die Mehrheit dies als völlig logisch und normal empfindet, ja so ist halt das Leben, jeder hat sein Rucksäckli zu tragen. Aha…??? ich durfte mittlerweile erfahren, dass dies nicht so sein muss. Wir Menschen orientieren uns immer an der Vergangenheit und machen uns Sorgen um die Zukunft. Wir setzen den Kopf ein, sind immer in der Vergangenheit und alles was gewesen ist nehmen wir mit, ärgern und nerven uns darüber, es triggert uns ständig. Danach denken wir schon wieder an die Zukunft, was jetzt wohl kommt, was uns Sorgen macht, was könnte passieren, hier gibt es noch Ängste, und da muss ich aufpassen. Und überhaupt, was sagt denn mein Umfeld dazu. Wo und bei wem werde ich mich gegenüber den diversen Meinungen wieder mal verteidigen müssen. Die Spirale dreht sich endlos, eine «never ending story» also. In diesem Zustand sind wir nie in der Gegenwart und leben bewusst den Moment. Durch das Kung-Fu Training darf ich lernen, den Fokus anders zu setzen. Mein Kopfkarussell kommt zur Ruhe, die Gedanken legen sich. Ich konzentriere mich ganz auf mich, versuche zu ergründen, was mir guttut und was sich richtig für mich anfühlt. Es gibt nur diesen einen Moment, keine Vergangenheit und keine Zukunft. Keine Sorgen, Ängste oder Erwartungen, keinen Ärger und es ist egal wer links oder rechts was von mir denkt oder nicht. In diesem Augenblick bin ich der wichtigste Mensch in meinem Leben. Ich übe stetig, diese «Lektionen» bewusst in meinen Alltag zu integrieren. Es erfüllt mich mit grosser Dankbarkeit und Freude, berührt mich, wenn ich vermehrt ganz bewusst für den Moment lebe! Autor: Monika Kurzen

  • Corona Reinigung

    Im Rahmen der Corona Pandemie wurde abermalig deutlich, wie wichtig die tägliche Reinigung von Arbeitsflächen oder dem Arbeitswerkzeug letztlich ist. Corona verdeutlichte jedoch auch die Schwächen, die mit der oberflächlichen Reinigung einhergehen. Ein vollständiges Abtöten von Keimen oder Bakterien ist mit einer derartig oberflächlichen Reinigung nur schwer bis überhaupt nicht erreichbar. Selbst professionelle Reinigungskräfte schaffen es nicht Unternehmer werden mit Sicherheit die Vorzüge kennen, die eine professionelle Reinigungskraft mit sich bringt. Im Gegensatz zu der oberflächlichen Reinigung, die jeder Mitarbeiter nach der Beendigung seiner Arbeitstätigkeit ohnehin durchführt, ist die professionelle Reinigungskraft bereits sehr viel gründlicher. Das Problem im Zusammenhang mit einer Pandemie ist jedoch das Infektionsrisiko, welches durch diejenigen Oberflächen besteht, die nur schwer zugänglich sind. Eben jene Oberflächen jedoch erfahren durch die schwere Zugänglichkeit auch bei professionellen Reinigungskräften eine eher oberflächliche Reinigung. Die Gefahr darf nicht unterschätzt werden Studien haben gezeigt, dass sich gewisse Bakterien oder auch Viren sehr hartnäckig auf den Oberflächen halten und auf diese Weise auch übertragen werden können. Sie als Unternehmer bzw. Arbeitgeber sollten diese Gefahr auf gar keinen Fall unterschätzen, da die Gesundheit ihrer Mitarbeiter bzw. Arbeitnehmer auf dem Spiel steht. Damit einher geht letztlich auch die Produktivität Ihres Unternehmens, welches für gewöhnlich ohne die Arbeitnehmer nicht produktiv arbeiten kann. Nicht zuletzt aus diesem Grund sollten Sie die Hygiene in Ihrem Betrieb auf jeden Fall sehr ernst nehmen und nichts dem Zufall überlassen. Als verantwortungsbewusster Arbeitgeber haben Sie überdies auch die Verpflichtung und Verantwortung Ihren Arbeitnehmern gegenüber, ein sicheres Arbeitsumfeld in Ihrem Unternehmen zu bieten. Nur dann können Sie auch sicherstellen, dass die Arbeitnehmer sich in Ihrem Betrieb keinerlei gesundheitlichen Risiken aussetzen. Die Frage ist nunmehr, welche Art der Corona-Reinigung diese Sicherheit bietet. Es gibt durchaus eine Methodik, welche diese Sicherheit bieten kann. Die Rede ist an dieser Stelle von der sogenannten Kaltvernebelung, durch welche das Infektionsrisiko in Ihrem Betrieb oder im privaten Wohnraum auf ein absolutes Minimum reduziert werden kann. Anders als bei der herkömmlichen oder auch professionellen Reinigung kann eine Kaltvernebelung auch diejenigen Oberflächen reinigen und desinfizieren, welche durch Menschenhand nur schwerlich erreicht werden können. Die Kaltvernebelung wird, wie es der Name bereits vermuten lässt, mittels eines Desinfektionsnebels durchgeführt. Gesundheitliche Risiken entstehen dabei nicht, da der Kaltnebel sich nach einer kurzfristigen Zeitspanne in Verbindung mit dem Lüften der Räumlichkeiten verflüchtigt. Dies bringt für Sie als Unternehmer den Vorteil mit sich, dass Ihre Arbeitnehmer auch unmittelbar nach der Kaltvernebelung risikofrei wieder in den Räumlichkeiten arbeiten können. Autor: Patrick Wymanmn

  • Äs isch schön gsi!

    Nach den langen Sommerferien freute ich mich, wieder einmal alle Schüler zu sehen. Im Kanton Freiburg dauern die Ferien im Sommer länger als anderswo. Auf die Kinder kommt viel Neues zu. Sie beginnen mit der Schule und alles ist ungewohnt. In der ersten Stunde am Montag kamen alle Schüler und noch zwei Schnupperis. Wir machten einen grossen Kreis und schauten uns die chinesischen Tierkreiszeichen an. Die Kinder suchten ihr Tier heraus und plötzlich hatten wir Hasen, Drachen, Schlangen und sogar einen Tiger. Jeder lernte sich kennen und erfuhr auch gleich wie alt die Mitschüler sind und wie sie heissen. Danach starteten wir mit dem Training. Alle waren ruhig und konzentriert. Ich genoss die Stunde und wünschte anschliessend allen eine schöne Woche. Ein Schüler viel mir besonders auf. Er kommt in den Ferien nie. Nicht weil es ihm nicht gefallen würde. Seine Familie hat einen Bauernbetrieb und in den Ferien viel zu tun. Besonders im Sommer. Ich sagte ihm, dass ich mich sehr gefreut habe ihn zu sehen. Er ist immer aufgestellt und zufrieden. Ich stand draussen als er zu seiner Mutter laut und deutlich sagte: „Äs isch schön gsi!“. Es klang wie wenn jemand ein gutes Essen gegessen hatte und jetzt zufrieden und satt ist. Die Mutter freute sich natürlich auch, dass es ihm gefallen hat. Das war ein mega schönes Kompliment! Zu Hause überlegte ich mir, wann ich zuletzt jemandem bewusst und ehrlich ein Kompliment gemacht hatte. Keine Ahnung! Vielleicht hat jemand einen wunderschön gepflegten Garten, eine neue Frisur oder ist einfach mega nett. Autor: Sabine Schöpfer

  • Bilder

    Das Natel. Was würden wir heute ohne diesen Gegenstand machen!? Schon nur das fotografieren. Man macht ein Foto, schickt es einem Kollegen und „schwups“ weiss jeder wo wir sind und was wir machen. Und dann kannst du das Foto auch noch direkt danach bearbeiten. Manchmal sieht es dann ein wenig kitschig aus, aber egal. Oder du siehst ein Plakat mit einer Veranstaltung. Dann nimmst du dein Natel und machst einfach ein Foto. Fertig. Vor kurzem erfuhr ich etwas aus der Zeit als es noch keine Natels gab. Wenn man als Kind auf einem Bauernhof aufwuchs gab es bestimmte Aufgaben. Jedes Kind hatte dann sein „Ämptli“. Eine Bekannte von mir hatte die Aufgabe jedes neugeborene Kalb zu dokumentieren. Auf einem Blatt musste sie dann die Fellzeichnung einzeichnen und alles aufschreiben. Das „Meierisli“ hat einen braunen Tupf auf der Stirn. Heute würde sie einfach ein paar Fotos machen und fertig. Zeichnen und schreiben war nicht so ihre Stärke. Ja, die Zeiten ändern sich. Und das ist auch gut so. Vielleicht sagen unsere Kinder einmal: Früher durfte man noch von Hand zeichnen und schreiben. Wer weiss. Auto: Sabine Schöpfer

  • Ein Jahr voller neuer Entscheidungen

    Wie geht es euch damit, steht ihr auch ständig vor neuen Entscheidungen? Für uns im Moment die schwierigste Entscheidung, fahren wir in die Ferien nach Italien oder lassen wir es lieber. Wollen wir das Risiko wirklich eingehen, dass wir nach 7 Ferientagen, 10 Tage in Italien, ohne Bungalow in Quarantäne müssen. Nein, eigentlich wollen wir das nicht. Es folgt aber gleich ein grosses ABER wir waren jetzt 2 Jahre, wegen Corona nicht in den Ferien. Und eigentlich, wollen wir Corona nicht einen solch hohen Stellenwert geben in unserem Leben. ABER, wir haben grosse Verantwortung gegenüber unseren Kühen und den anderen Tieren die auf unserem Hof leben. Fazit; wir konnten uns noch nicht entscheiden!!! Es stehen aber auch sonst viele andere Entscheidungen an, die vorher selbstverständlich waren, zum Teil merkten wir gar nicht bewusst, dass wir uns so oft für etwas entscheiden müssen. Uns geht es sooo gut, wir haben alles und trotzdem fehlt uns manchmal soviel. Trotzdem hat Corona soviel verändert. Die Welt würde soviel Schönes bieten, du kannst heute entscheiden, Abends nach Paris zu fliegen, kein Problem, alles ist Möglich, morgen nach Domodossola, an den Wochenmarkt, oder heute ans Opernkonzert. Aber jetzt ist da ein Virus, der einem die spontanen Entscheidungen schwer macht. Ich persönlich, liebe es spontan zu sein. Es bedeutet für mich Freiheit, frei zu entscheiden was ich wo machen und erleben möchte. Ich lasse mir aber diese Spontanität nicht nehmen, wenn ich etwas will, mache ich es trotzdem, ich beachte einfach weiterhin die dazugehörigen Vorschriften und Regeln, welches wir ja eigentlich immer tun, es uns aber zu wenig bewusst war. Toll, zu was wir alles fähig sind... heute so, morgen so. Unser Gehirn ist so Schnelldenkend, dass ist eine wunderbare Eigenschaft des Menschen und erleichtert uns viel, auch plötzlich anders zu entscheiden. Autor: Brigitte Blaser

  • Gib die Liebe nicht auf

    In einer Beziehung oder Partnerschaft begegnet man einander mit Respekt. Ich akzeptiere Dich und deine Meinung und bin bereit deine Seite zu verstehen. Wiso ist das so schwer? Wiso schmeissen so viele Leute ihre Ehe hin, ihre Familie. Weil man sich nicht einig ist? Weil er mich nicht wertschätzt? Weil ich ihn nicht mehr liebe? Seien wir doch mal ehrlich. Liebe ist nicht einfach da und liebe verschwindet auch nicht einfach von einem Tag auf den anderen. Liebe entwickelt sich, liebe entsteht. Liebe bedeutet Arbeit miteinander, Partner und Freunde sein und vertraute in einem. Menschen, redet miteinander akzeptiert aber auch die Gefühle des Partners und versucht euch in ihn hineinzuversetzen. Lösungen gibt es eine Menge, man muss nur bereit sein sie zu suchen und zu finden und nicht beim kleinsten aufgeben. Ihr gebt euch selbst doch auch nicht so leicht auf? Wiso dann eure Liebe? Manchmal sollte man mit sich selbst wieder zu frieden werden, sich selbst wertschätzen und nicht die eigenen Probleme auf den Partner projizieren. Sagt euren Partern auch mal positives statt immer nur was stört. „He, mein lieber Mann ich lieb dich weil du immer zu mir stehst und mich und meine Ideen unterstützt.“ Ihr seit dran, dem Partner eure Wertschätzung entgegen zu bringen. Autor: Alexandra Stucki

  • Das Problem verspannter Nackenmuskeln

    Die Nackenmuskeln sind hauptsächlich dafür da, die Halswirbelsäule dynamisch zu stabilisieren, also den Kopf über dem Körper auszubalancieren. Sie leisten also vor allem Feinarbeit. Woran liegt es also, wenn sie so stark verkrampfen, dass sie sogar Kopfschmerzen auslösen können? Und warum hilft Dehnen oft nur kurzfristig? Ein Hauptgrund besteht oft darin, dass der Schultergürtel nicht entspannt auf dem Brustkasten aufliegt. Dadurch fehlt die Stabilität im Schultergürtel und die Verankerung der Nackenmuskeln. Anstatt Feinarbeit zu leisten, müssen die Nackenmuskeln nun Dauerarbeit leisten, indem sie den Schultergürtel hochziehen, und sie verkrampfen mit der Zeit. Damit der Schultergürtel (dazu gehören die Schulterblätter und die Schlüsselbeine) gut auf dem Brustkasten aufliegen kann, muss der Brustkasten gut auf gerichtet sein und eine gewisse Weite haben. Bei vielen Menschen ist das Brustbein eingesunken. Indem das Brustbein nach vorne oben gehoben wird, gibt es schon viel bessere Auflagefläche. In der chinesischen Medizin ist es Aufgabe des Herzens das Shen (göttlicher Geist/Auftrag) zum Strahlen zu bringen. Dieses Strahlen zeigt sich im Brustbereich, so als würden wir ein schönes Amulett präsentieren ( oder eben unser inneres Strahlen), indem wir dem Brustbein nach vorne oben Weite geben. Mit einer ruhigen tiefen Atmung lässt sich der Brustkasten noch mehr Weiten, womit die Auflage für den Schultergürtel immer besser wird. Reicht die Korrektur im Brustkorb nicht, müssen wir noch eine Auflagefläche weiter hinunter zum Becken gehen. Das Becken muss richtig stehen und in der Mitte sein. So wie ein Wasserbecken nicht nach vorne oder hinten kippen soll, sonst verliert man das Wasser. Um wieder mit der chinesischen Medizin zu sprechen: Hier sammeln wir unsere Energie und hier liegt unser Potential, das wir nicht ausschütten wollen. Und zu guter letzt sind auch die Füsse Auflageflächen. Auch hier soll der Körperschwerpunkt möglichst auf die Mitte des Fusses treffen und linker und rechter Fuss etwa gleich belastet sein. Oft empfehlen wir bei Nackenverspannung, Stress zu reduzieren. Stress bringt uns aus unserer Mitte, wie auch viele andere Dinge. Nach diesen Ausführungen wird hoffentlich klar, was uns hilft in unsere Mitte zu kommen. Und somit können Nackenverspannungen sowie auch Stress und viele andere lästige Dinge verschwinden. Also: Atmen, Strahlen, Energie sammeln und sich ausbalancieren. Mir persönlich gelingt das am besten beim Praktizieren von Tai-Chi. Autor: Claudine Wenger

  • Interessiert und offen durch die Welt

    Der Vorbesitzer unseres Gartens hatte diesen sehr lange verwildern lassen, dementsprechend finden wir alle möglichen Pflanzen darin. Manche sind gut und schön, andere eher mühsam. Wenn man etwas offen und interessiert durch die Wiese läuft, findet man dann auch ganz interessante Sachen. Dieses Jahr habe ich die Knoblauchrauke gefunden, die wächst an vielen Orten in unserem Garten. Es hat mich interessiert, was das ist. Dazu gibt es sehr gute Apps, die das Pflanzenbestimmen vereinfachen. Ein Foto mit der App und es wird angezeigt was es ist, sogar mit Link zu weiteren Informationen. Was mich interessiert und für mich nützlich ist habe ich gelesen und herausgefunden, dass man dieses Kraut essen kann und es nach Knoblauch schmeckt. Das habe ich natürlich ausprobiert, wenn man es zwischen den Fingern zerreibt, riecht es schon genau wie Knoblauch. Raclette mit Unkraut oder Wildkräutern Ich mag es persönlich auch sehr gerne auf dem Raclette, andere Speisen werde ich noch testen und bestimmt finden sich noch andere Un-Kräuter im Garten die eigentlich viel zu schade sind zum Ausreissen. Autor: Martin Schöpfer

  • Start in den Tag

    Wer gerne früh aufsteht und die Stille des erwachenden Tages mit Qi-Gong Übungen beginnt, weiss dies zu schätzen. Es lohnt sich etwas früher aufzustehen um für sich die Zeit zu nutzen. Die rhythmische, tiefe Atmung die die Bewegung begleitet regt den Stoffwechsel an, stärkt den Kreislauf und das Nervensystem. Sorgt für mehr Wohlbefinden und Ausgeglichenheit, fördert innere Ruhe. Der perfekte Start in den oft hektischen Alltag. Die Qi-Gong Übungen eignen sich genauso gut für den Tagesausklang. Autor: Rosmarie Zemp www.EnergeiOase.ch

  • Eine unvergessliche Reise in das Reich der Mitte

    13. Juli 2018 Abreise und Flug Endlich startet unsere China-Reise. Um 10.00 treffen wir uns am Flughafen Kloten und beginnen unser Abenteuer. Nachdem wir das Check-In, die Sicherheitskontrollen und die Wartezeiten überstanden haben, startet unser Flieger kurz vor 14:00 nach Hongkong. Der Flug ist recht ruhig. Erst kurz vor dem Ziel überfliegen wir ein Gewitter und es rüttelt unser Flugzeug durch. 14. Juli 2018 Ankunft in Hongkong und Besuch Tian Tan Buddha Nach rund 11 Stunden landen wir in Hongkong. Sobald wir im Bus sind und unseren Reiseführer (Beni) kennen gelernt haben, geht es gleich zur ersten Attraktion: Einer Gondelfahrt zu einer riesigen Buddha Statue. Leider macht das Wetter nicht so mit, und wir werden durch Wind und Regen richtig durchgeschüttelt in den Gondeln. Da es immer noch ordentlich regnet, rüsten sich alle mit Pelerinen oder Schirmen aus. Sobald alle einigermassen wetterfest sind, gehen wir zu einem Tempel. In diesem Tempel soll es 1000 mit echtem Gold überzogene Buddha Figuren geben. In den Nischen kann man seine Asche für rund 50'000 Hongkong Dollar für 10 Jahre aufbewahren lassen. Wer genug Geld gehabt hat, kann das auch entsprechend verlängern lassen. Unser Reiseführer gibt uns vor dem Mittagessen noch freie Zeit, so dass wir ganz auf den Berg zur riesigen Buddha Statue steigen können. Passend zum Buddha gehen wir in eine vegetarisches Restaurant essen. Die Talfahrt mit den Gondeln ist nicht mehr so grau. Der Nebel und der Regen ist weg und wir haben jetzt freie Sicht auf den Flugplatz und die Stadt. Allerdings reist der Wind jetzt an den Gondeln und wir schaukeln wieder. Zum Glück kommen alle Gondeln heil unten an und wir steigen in den Bus. Jetzt geht es zum Hotel und wir können unsere Zimmer beziehen. Um 17.30 treffen wir uns unten in der Lobby und gehen in ein Restaurant essen. Nach dem Essen führt uns Chow noch an einen Strassenmarkt. 15. Juli 2018 Die Stadt Hongkong Chow führt uns noch einmal in das Restaurant von Gestern. Wir bekommen ein chinesisches Morgenessen. Tee, Maissuppe, Pau (Baozi), Teigtaschen und Frühlingsrollen. Nun geht es noch einmal zurück zum Hotel, wo wir unsere Sachen packen und anschliessend in den Bus einsteigen. Da Hongkong aus über 200 Inseln besteht und wir nicht auf der Hauptinsel sind, fahren wir auf die Insel Hongkong. Zuerst fahren wir zu einem Tempel. Da es wieder regnet und auch viele Chinesen hier sind, ist es schwierig vor lauter Schirmen etwas zu sehen. Es gibt in Hongkong Berge, welche über 1000 Meter hoch sind. Von einem der Berge möchte uns Beni die Aussicht über die Stadt zeigen. Leider ist es neblig und regnerisch und wir können nicht ganz nach oben fahren. Beni hat uns aber zu einem weniger hohen Aussichtspunkt gebracht und wir können dennoch die Aussicht auf die Stadt geniessen. Sobald alle wieder im Bus sind, fahren wir noch zum Japanischen Garten. Hier ist es sehr ruhig und wir geniessen die vielen Bonsais und den gepflegten Garten mit dem Teich, den Pavillons und den Häuschen. Nach dem Mittagessen gehen wir zu einem Markt. Es gibt dort viele verschiedene Geschäfte. Ich fand das ganze recht modern und hype. Der Weg zum Markt führte uns über die längste Outdoor Rolltreppe (800 Meter). Nach dem Nachtessen gehen wir noch an das Ufer und fahren mit der Fähre zu einer Licht- und Musikshow. 16. Juli 2018 Weiterreise nach Foshan Heute geht es um 8.30 mit dem Bus unter der Leitung von Walter und Beni zum Hongkong Hauptbahnhof. Dort haben wir etwas freie Zeit für ein Morgenessen. Um 10.40 fährt der Zug Richtung Foshan ab. Nach zwei Haltestellen und rund drei Stunden kommen wir in Foshan an. Dort werden als erstes die Papiere und unsere Koffer kontrolliert. Jetzt sind wir in China. Der Unterschied zu Hongkong ist recht gross. Der Meister der Chin Woo Schule Foshan holt uns zusammen mit zwei jungen Frauen ab. Die beiden machen die Reiseleitung und die Übersetzung. Als erstes werden wir zu einem kurzen Imbiss geführt. Nun geht es zum Hotel. Dort deponieren wir unsere Sachen und gehen dann zu einer Kung Fu Show, welche die Chin Woo Schule Foshan organisiert hat. Neben Kung Fu Formen sehen wir auch noch einen spektakulären Löwentanz. Auch Schüler von uns zeigen ein paar Formen. Anschliessend gehen wir wieder zu unserem Hotel zurück und essen dort zusammen mit dem Chin Woo Meister das Abendessen. 17. Juli 2018 Traditioneller Kung Fu Unterricht in Foshan Nach einem chinesischen Frühstück gehen wir zur Zeremonie für neue Schüler. Wir fragen dabei Meister Wuo ob er uns als seine Schüler aufnehmen möchte. Die Zeremonie wird traditionell durchgeführt. Als erstes grüssen wir die Gründer Väter. Diese geht zurück bis zu Wong Fei Hung. Anschliessend kommen wir der Reihe nach zu Meister Wuo und seiner Frau. Wir halten uns dabei an folgenden Ablauf: Vor Meister Wuo knien und ihm den Antrag überreichen. Tee anbieten und er trinkt. Anschliessend vor Frau Wuo knien und ihr Tee anbieten. Sie überreicht uns zwei Hong Bao (Rote Tasche/Brief). Wieder vor Meister Wuo hinknien und ihm unser Hong Bao anbieten. Er nimmt es entgegen und überreicht uns das Zertifikat, dass wir nun seine Schüler sind. Zusätzlich zum Zertifikat erhalten wir noch eine Jubliäums-Zeitschrift. Kurz darauf starten wir mit dem Kung Fu Training. Meister Wuo unterrichtet uns eine klassische Hun Gar Form. Wir trainieren am Nachmittag, nach einer kurzen Siesta, wieder weiter und gehen am Abend in unser Hotel essen. Alles zusammen trainieren wir heute etwas mehr als vier Stunden :-) Alle Essen heute haben wir in unserem Hotel zu uns genommen. Es hat immer wunderbar geschmeckt. Ich denke es war für jeden Geschmack etwas dabei. 18. Juli 2018 Training und Drachenbootrennen Wie jeden Morgen hier, starten wir mit einem chinesischen Morgenessen. Anschliessend gehen wir wieder trainieren. Ein Teil der Gruppe besucht ein alternatives Programm (ohne Training). Wir repetieren am Anfang die Form von gestern und starten dann mit der zweiten Form. Diese lernen wir bis zum Abend fertig. Als Abschluss machen wir noch etwas Holzpuppen Training. Nun haben wir kurz Zeit, um uns frisch zu machen und um uns umzuziehen. Meister Wuo bittet uns ein Trainingsshirt anzuziehen. So dass wir als Familie wirken. Als alle in den Car eingestiegen sind, fahren wir zu einem Bootshaus, wo schon eine Gruppe von Männer auf uns warten. Dort werden wir Zeugen eines Drachenbootrennens. Es gibt dabei sehr viel Feuerwerk und natürlich die Drachenboote zu sehen. Einer der Lehrer nimmt auch Teil und gewinnt mit seinem Team das Rennen. Zum Schluss wird ein grösserer Feuerwerkskracher losgelassen und jeder Führer eines Bootes kriegt ein Hung Bao (roter Brief). Neben dem Bootshaus steigen auch viele Chinesen in das Wasser, um einen kurzen Schwumm oder ein erfrischendes Bad zu nehmen. Interessant finde ich, dass sich alle einen Schwimmring oder sonst eine Schwimmhilfe an einem Riemen um den Bauch gebunden haben. Sogar gute Schwimmer sichern sich so. Zum Schluss gehen wir noch in unser Hotel essen. Es schmeckt wieder sehr lecker. 19. Juli 2018 Die Stadt Foshan und Wong Fei Hung Heute gehen wir nach dem Frühstück nach Foshan und sehen einen Löwentanz im Wong Fei Hung Museum. Vorher zeigen die Löwentänzer noch ein paar Kung Fu Formen im gleichen Stil wie uns unser Meister Wuo gezeigt hat. Nach der Vorführung wandern die Löwen den Zuschauern entlang und wenn jemand etwas in den Mund des Löwen legt, geben die Löwen demjenigen auch etwas zurück. Nachher besichtigen wir noch eine Tempelanlage. Es ist der älteste Tempel hier in Foshan und wir erfahren viel über die geschichtliche Bedeutung von Foshan. Nach dem Mittagessen fahren wir wieder zum Training. Dort üben wir noch einmal unsere zwei Formen und erhalten die letzten Korrekturen. Zum Abschluss überreicht uns Meister Wuo noch ein Zertifikat. Walter und seine Familie haben Meister Wuo auch noch Geschenke überreicht. Zum Schluss gehen wir wieder in unser Hotel essen. Meine Familie möchte noch zum Baden gehen. Also gehe ich mit und wir erleben chinesisches Planschen. 20. Juli 2018 Mit dem Schnellzug nach Guilin und mit dem Bus nach Long Sheng Heute kriegen wir ein Lunch-Packet da wir bereits um 7:15 mit dem Bus losfahren. Wir fahren an den Bahnhof Guangzhou und steigen dort in den Zug nach Guilin. Beim Einsteigen ist es kurz stressig und eng, da alle auf der falschen Seite und sich nun durch den schmalen Gang zwängen wollen. Doch endlich haben wir unsere Plätze, welch zum Glück reserviert sind, gefunden. Der Zug fährt konstant über 200 km/h schnell. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 250 km/h. In Guilin werden wir von unserem Reiseleiter (Peter) abgeholt. Er begleitet uns nun nach Luong Sheng. Zuerst fahren wir recht lange mit unserem komfortablen Reisebus. Dann packen wir Utensilien für eine Nacht ein und steigen aus dem Reisebus. Nun steigen wir in einen viel kleineren Bus (alle haben gerade Platz) und fahren nun nach Long Sheng. Dort erwartet uns noch ein kleiner Fussmarsch von ca 25 Minuten. Da es viele kleine Läden hat, brauchen wir etwas länger :-) Nachdem wir im Hotel eingecheckt sind, führt uns Peter noch durch die Reisterassen. Als erstes sehen wir Seven Stars and the Moon, dann gehen wir noch zu den Drachen und den fünf Tigern. Der Weg ist auch hier gesäumt von kleinen Läden. Nach dem Abstieg gehen wir noch etwas essen. Kurz bevor wir im Restaurant eintreffen, beginnt es zu regnen und so erleben wir während dem Essen ein kurzes Gewitter. Long Sheng wirkt noch sehr im Bau. Es gibt viele Baustellen und nicht alle Läden sind offen. 21. Juli 2018 Long Sheng und die Langhaar Frauen Nach einer gemütlichen Nacht in Long Sheng und einem einfachen Mittagessen haben wir noch freie Zeit, um das Dorf auf eigene Faust zu erkunden. Wir besuchen noch einmal den Aussichtspunkt Sieben Sterne und der Mond (Seven Stars and the Moon). Um 11:00 Uhr geht es wieder talwärts. Zuerst ein kurzer Fussmarsch und dann fahren wir runter mit dem kleinen Bus. Die Fahrt ist über sehr enge Strassen und über doch eher steile Hänge. Alles ist überwachsen. Es gibt fast keine freien Flächen, ausser es wurden Terrassen angelegt. Etwa auf halber Strecke machen wir halt und nehmen das Mittagessen zu uns. Von dort besuchen wir ein Dorf, in welchem wir eine Show mit den Langhaar Frauen sehen. Die Haare haben etwa Körperlänge. Die Frauen schneiden ihre Haare nicht. Einige Herren unserer Gruppe werden aufgefordert auf die Bühne zu gehen. Sie werden mit jeweils einer der Frauen „verheiratet“. Im Ritual werden die Jungs auch noch von den älteren Frauen in den Hintern gekniffen. Als wir die Show verlassen werden beim Ausgang noch einmal alle Männer in den Hintern gekniffen. Nun steigen wir wieder in unseren Minibus ein und fahren zum Startpunkt von Gestern. Nach einem kurzen Halt fahren wir dann wieder mit unserem grossen Reisecar nach Guilin. Im Hotel essen wir zu Abend und besuchen dann noch den Markt. Neben dem Hotel hat es einen See oder einen Art Fluss, welcher am Abend sehr schön beleuchtet ist. 22. Juli 2018 Schifffahrt auf dem Li Fluss durch die Karst-Berge von Guilin Morning Call ist heute etwas früher. Wir starten mit dem Frühstück bereits ab 6:30 Uhr. Um 7:30 Uhr checken wir aus und besteigen anschliessend den Bus. Nach rund einer einstündigen Busfahrt wechseln wir unseren Bus mit einem sehr komfortablen Schiff aus. Mit dem Schiff fahren wir nun den Li Fluss hinunter. Die Fahrt dauert etwa 4 Stunden und wir haben eine Wunderbare Sicht auf die Karst-Berge. Neben vielen grossen und kleinen Schiffen sehen wir auch Kraniche, Enten und Wasserbüfel. Pro Tag fahren etwa hundert grosse Schiffe auf diesem Fluss. Es gibt auch viele Bambusflösser, welche auf traditionelle Art gefertigt worden sind. Einziges aber wichtiges Detail: Die Bambusrohre wurden durch verschweisste Abflussrohre ersetzt. Funktioniert prima und schont den Bambuswald. Nach der Ankunft in Yang Shuo beziehen wir unsere Zimmer in einem 5-Sterne Hotel. Anschliessend haben wir noch freie Zeit für Shopping. Es gibt viele verschiedene Läden mit chinesischen Kleidern, Souveniers und so weiter. Nach dem Nachtessen gehen wir noch zu einer Show. Da es dunkel sein muss, treffen wir uns erst um 21:40 Uhr in der Lobby. Die Show war sehr eindrücklich. Die Kulisse mit den Bergen und den Fischern auf den Bambusflössern war einfach der Hammer. 23. Juli 2018 Bambusflossfahrt durch die Felsformationen Heute treffen wir uns erst um 9:30 Uhr in der Lobby. Im Car eingestiegen fahren wir in ein Gebiet, wo wir eine Flussfahrt auf einem Bambusfloss machen. Die Flussfahrt führt durch die wunderbaren typischen Felsformationen. Nach dem Essen fahren wir zurück zum Hotel. Nun haben wir noch freie Zeit für Erkundungen auf eigene Faust und natürlich Shopping. Um 19:00 treffen wir uns in der Lobby noch für das Nachtessen. Wir gehen in ein weiteres Hotel und werden mit einem sehr feinen Nachtessen verwöhnt. Peter, unser Reiseleiter, offeriert uns Mangos. Die sind sehr köstlich. 24. Juli Schönes Dorf (Shangri La) Nach dem Morgenessen gehen wir in ein Dorf (Shangri La). Dort machen wir eine Bootsfahrt. Irgendwo sehen wir ein Schild auf dem steht „Chinese Wonderland“. Auf der Bootsfahrt gibt es verschiedene Stationen mit Chinesen aus den Ethnischen Minderheiten, welche zu Trommelklängen oder anderen Instrumenten etwas vorführen. Immer gerade so lange wie das Boot vorbei fährt. Zu Mittagessen gibt es einen Fisch, welcher vor unseren Augen gegart wird. Als Zutat wird unter anderem Bier verwendet. Im Grossen und Ganzen schmeckt es gut. Mir schmeckt der Fisch aber nicht besonderes. Anschliessend haben wir noch freie Zeit bis zum Abendessen. Ich gehe mit meiner Familie noch einen der Berge besteigen. Von dort aus hat man eine wunderbare Sicht auf die Stadt. Das Nachtessen findet in einem recht einfachen Restaurant statt. Es gibt neben Fisch und Crevetten auch noch Schnecken. Das schmeckt nur sehr wenigen. Leider sind heute mehrere aus unserer Gruppe nicht fit und müssen daher im Hotel bleiben. 25. Juli 2018 Auf der Rückreise nach Guilin - Was ist chinesischer Tee Nach dem Morgenessen haben wir heute genügend Zeit, um zu packen. Um 10:00 Uhr fahren wir zurück nach Guilin. Dort gehen wir zuerst in eine Forschungsstation für Tee. Dort werden uns die verschiedenen Tees und die Verfahren zur Herstellung von Tee erklärt. Am teuersten ist dabei der Weisstee. Dieser besteht nur aus den Blattsprösslingen und wird im Frühling noch vor dem Sonnenaufgang gepflückt. Und das nur einmal im Jahr. Der Erste Klasse Grüntee wird mit einem Blattsprössling und einem noch jungen Blatt gepflückt. Der Zweite Klasse Grüntee wir mit einem Blattsprössling und zwei Blättern gezupft. Für den Oolong Tee wird der Tee mit vier Blättern gepflückt. Für Schwarz Tee (Chinesen nennen diesen Roter Tee) wird noch das restliche Blatt genommen. Dieses Blatt ist schon sehr gereift. Den Schwarztee, welchen wir in Europa trinken, kann mit Maschinen gewonnen werden und enthält das alte Blatt und oft auch noch Stängel. Das klassische Produkt für uns ist dann Tee aus dem Beutel - Chinesen würden so was nie trinken. Zusammengefasst werden also die folgenden Tee-Arten unterschieden: Weisstee Erste und Zweite Klasse Grüntee Oolong Presstee (Enthalten je nach Rezept alle Arten von Tee und sind fermentiert ca 2 Monate) Schwarztee (fermentiert) Fermentieren nennt man den Vorgang, welcher passiert, wenn der Tee mit der entsprechenden Feuchtigkeit, Temperatur und den im Teeblatt enthaltenen Bakterien und Hefepilzen zu gären beginnt. Schwarztee und Presstee wird immer fermentiert. Zum Schluss haben wir noch die Möglichkeit Tee und diverses Zubehör zu kaufen. Nach dem Mittagessen (es war wieder gut) gehen wir noch in eine Seidenfabrik. Dort wird uns gezeigt, wie aus dem Seidenkokon Faden und eine Art Tuch entsteht. Aus dem Kokon mit einer Raupe ergibt es einen Faden, welcher bis 1500 Meter lang sein kann. Aus dem Kokon mit zwei Raupen gibt es eine Art Tuch. Aus diesem Tuch werden zum Beispiel Duvets hergestellt. Nun geht es endlich zum Hotel. Vor dem Essen laufe ich mit meiner Familie noch um den See und wir geniessen die wunderbaren Aussichten. Nach dem vorzüglichen Nachtessen gehen wir noch einmal auf den Markt in der Nähe von unserem Hotel. 26. Juli 2018 Die Wassertürme von Guilin Nach dem Morgenessen haben wir noch freie Zeit, um Guilin zu erkunden. Mit meiner Familie mache ich noch einen Spaziergang zu den beiden Wassertürmen. Um 11:00 Uhr checken wir dann aus und fahren mit der ganzen Gruppe zum Mittagessen. Anschliessend fahren wir dann zum Flughafen von Guilin. Mit etwas Verspätung fliegt unser Flieger dann Richtung Hongkong los. Dort geht es dann kurz nach Mitternacht zurück nach Zürich. 27. Juli 2018 Heimreise Nach einem angenehmen Flug steigen wir am Morgen etwa um 7:00 aus und nehmen unser Gepäck in Empfang. Es war eine sehr eindrückliche Reise und ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer mit der EnergieOase.ch. Autor und Photografie: Andreas Wenger

  • Tierkommunikation - oder die Universelle Sprache

    Mit Tieren zu sprechen hat nichts mit Magie oder Hokuspokus zu tun. Es heisst mit dem Herzen zuhören, Bilder, Wörter und Gefühle vom gegenüber wahr zu nehmen. Alle Menschen würden diese Gabe besitzen, nur wird diese universelle Sprache abgelegt, je älter wir werden und wir vermehrt nur noch verbal Sprechen. Betrachtet man zum Beispiel Kinder die in den Ferien mit anderen Kindern spielen, die nicht die selbe Sprache sprechen, sieht man dass Sie spielen ohne die gesprochenen Wörter zu verstehen. Sie verlassen sich wieder auf ihre Herzsprache und Körpersprache und verstehen so ihr gegenüber. Je kleiner die Kinder noch sind desto leichter fällt es ihnen diesen Kanal der universellen Sprache zu benutzen. Diese Sprache kann von jedem wieder erlernt werden. Ich darf nun schon seit mehreren Jahren als Übersetzer und Vermittler zwischen Besitzern und ihren Tieren arbeiten und liebe diese Tätigkeit überalles. Die Tiere zu verstehen und von Herzen wahr zunehmen gibt einem einen anderen Blickwinkel auf die Welt. Erfahre mehr darüber: https://spiritworker.ch Autor: Alexandra Stucki

  • Ablauf einer Sanda Trainingseinheit

    Das Aufwärmen gehört selbstverständlich zum Sanda Training dazu. Hier werdet Ihr Euch intensiv bewegen, um die Muskeln aufzuwärmen und den Kreislauf in Schwung zu bringen. Empfehlenswert sind alle Aktivitäten, die den ganzen Körper von Kopf bis Fuss fordern, da Ihr jeden Muskel benötigen werdet. Beispiele sind Seilspringen, Schattenboxen, Hindernisparcours oder Laufübungen unter Zuhilfenahme von Armbewegungen. Anschliessend folgen ein paar Dehnübungen. Die gesamte Aufwärmphase umfasst in der Regel die ersten 20 bis 30 Minuten des Trainings. Technik & Schattenboxen Das eigentliche „Sanda lernen“ kann auf verschiedenen Wegen geschehen. Zum Erlernen neuer Techniken werden meist der Sandsack, Dummy oder ein Übungspartner mit Pratzen oder Boxhandschuhen herangezogen oder Ihr erlernt Eure Techniken im Schattenboxen. Tatsache ist, dass Ihr Eure Hand- und Beintechniken nicht direkt im Wettkampf erlernen werdet, sondern diese zuerst am leblosen Trainingsgerät ausprobiert. Diese Übung werden unter Aufsicht des Trainers ausgeübt. Auch die Kombination des Trainers persönlich mit den Pratzen ist nicht unüblich, da er Eure Bewegungen somit aus der Sicht eines Gegners analysieren kann. Übungskampf Ein weiterer Bestandteil ist der Übungskampf der erlernten Techniken am Übungspartner. Das kann entweder mit abgesprochenen Techniken oder frei aus der Situation heraus geschehen. Hier sollt Ihr ein Gefühl für Entfernungen entwickeln und lernen, auf Angriffe des Gegners mit Abwehrtechniken und Meidbewegungen zu reagieren. Diesen Übungsteil dürft Ihr nicht mit einem richtigen Sparring verwechseln. Vorbereitungen Im Training der Selbstverteidigung werdet Ihr in verschiedene Situationen gebracht, aus denen Ihr Euch dann mithilfe von Sandaboxtechniken kontrolliert befreien sollt. Sparring Das Sparring, der Wettkampf, bildet die grösste Herausforderung. Hier werdet Ihr gegen einen ebenbürtigen Gegner antreten und nach Wettkampfregeln kämpfen. Das Ziel besteht zwar darin, zu gewinnen, vergesst aber dabei nicht, die Regeln bezüglich Trefferzonen und verbotenen Angriffen zu beachten. Für das Sparring empfehle ich dir einen sicheren und preiswerten Boxhandschuh von PHOENIX BUDOSPORT. Das 6-Phasen-Prinzip 1. Warmup / 2. Workout / 3. Stretching / 4. Technik / 5. Sparring (Fight) / 6. Stretching Autor: Martin Borter

  • Kontroversen über Wahrscheinlichkeiten? – ein Unsinn

    Immer mal wieder werde ich in meinem Therapeuten-Alltag mit der Frage konfrontiert: soll ich impfen oder nicht? Ist eine Erkrankung schlimmer als die Impfung? Vor ein paar Tagen sah ich ein Video in dem viele wissenschaftliche Fakten zusammen getragen wurden und eine Impfung empfohlen wurde, da die Risiken gering seien im Vergleich zu einer Erkrankung. Heute lese ich einen Artikel von einem Arzt, der das Impfen ablehnt, da die Risiken nicht klar abschätzbar sind. Beides ist nachvollziehbar und plausibel, da man auf beiden Seiten Risiken und Chancen sehen kann. Im Alltag erleben wir aber oft, wie sich Fronten auftun, weil man eben keinen Grauzonen-Entscheid fällen kann: Entweder ich impfe oder ich impfe nicht. Das Problem ist, dass es auf beiden Seiten Risiken gibt und es ist sinnlos die Wahrscheinlichkeiten gegeneinander auszuspielen. Ein Lehrer von mir, ein Onkologe sagte einmal: für den einzelnen Patienten spielt es keine Rolle ob eine Krebsart eine Überlebenschance von 1:1000 hat. Entweder du überlebst oder du überlebst nicht, also fifty-fifty. Und genau damit müssen wir wieder leben lernen. Es gibt keine absolute Sicherheit. Es kann immer irgendetwas schief gehen und wir werden alle irgendwann sterben. Und jeder muss für sich selbst entscheiden, welche Risiken er eingehen will. Bei allen Kontroversen sollten wir auch die Macht der Gedanken nicht unterschätzen: Wir sollten uns nicht zu sehr mit den Risiken beschäftigen, sondern das tun, was wir für richtig halten. Und wenn ich mich entschieden habe, spielt es keine Rolle mehr, was alles sein könnte. Dann denke ich nur noch daran, wie ich es mir für mich vorstelle. Es macht dann keinen Sinn mehr, sich mit all den Negativszenarien zu beschäftigen. Also: konzentrieren wir uns am besten darauf, was uns gut tut und gesund erhält. Für mich heisst das zum Beispiel: Regelmässig Training, weil das meinem Körper und meinem Geist gut tut. Mein Körper bekommt genügend Vitamine und Mineralstoffe Meine Seele einen guten Mix von Arbeit und Erholung. Und meinen Geist beschäftige ich möglichst nur mit guten Gedanken, zB, dass mich alles weiterbringt, was mir begegnet. (zB das Nachdenken über verhärtete Fronten) Und ich tue möglichst täglich das, was ich tun möchte, damit ich jederzeit sagen kann: ok, ich habe gelebt, ich bin bereit zu sterben. Autor: Claudine Wenger

  • Naturgras

    Für unsere Schafe durfte ich eine grosse Fläche Naturgras heuen. Die Wiese wurde mit der Maschine gemäht. Nun war zetteln an der Reihe damit das Gras gut trocknet. Diese Arbeit kannte ich nur von den Ferien als Kind vom Zusehen. So nahm ich die Heugabel in die Hand und begann. Ich versuchte meinen Rhythmus zu finden, um die Arbeit möglichst effizient zu erledigen. Dann bemerkte ich die Zusammenhänge, wenn ich den Langstock im Kung-Fu Training benutze. Der Stock wird so eingesetzt dass der Oberkörper von der Mitte aus mit dem Stock dreht. Man bleibt aufrecht durch diese Technik ermüdet man nicht und ist rückenschonend. Durch das stetige Üben werden die Bewegungen gleichmässiger. Es macht Sinn all die gelernten Techniken und Abläufe von Kung-Fu sowie Tai-Chi in die Alltagsarbeiten zu übernehmen um Rückenschonend und effizient zu arbeiten. Autor: Rosmarie Zemp

  • Beständigkeit

    Das Leben bleibt nie still. Sachen kommen dazu oder verändern sich. Vielleicht gründet man eine Familie oder macht eine Weltreise. Ja, ev. schreibt man irgendeinmal sogar eine Biografie. Und dennoch gibt es einiges, dass dich immer durch dein Leben begleitet und auch dann noch ist, wenn anderes schief läuft. Ich habe mir darüber mal Gedanken gemacht und am Schluss blieben drei wichtige Faktoren in meinem Leben zurück. Die sind immer da und zeigen Beständigkeit. Die Familie: meine eigene Familie. Wir sind ein eingespieltes Team. Mein Bruder und seine Familie. Mit ihm habe ich viel erlebt und er ist noch immer mein Vorbild. Kung-Fu: mein physischer und psychischer Ausgleich. Im Kung-Fu Training treffe ich interessante Menschen, die ich zum Teil schon sehr lange kenne und mit denen ich mich auch gerne unterhalte. Meine beste Freundin: sie hat immer eine Lösung und man kann mit ihr über alles reden. Gerade wenn ich an die Corona-Zeit zurück denke, scheinen mir diese drei Faktoren wichtiger denn je. Ich erlebte eine intensive Zeit mit der Familie und das war sehr bereichernd. Dank dem Virtual-Training konnte das Kung-Fu problemlos in den Alltag integriert werden. Die ganze Familie machte mit und als es dann einmal nicht mehr kam und wir die Trainingsmatten aus dem Wohnzimmer nahmen, waren wir schon etwas traurig. Mit meiner besten Freundin konnte ich mich auch telefonisch unterhalten und wir führten ein paar intensive Gespräche. Und das Leben geht weiter und es gibt immer wieder Veränderungen. Für mich ist aber klar dass ich nie alles verlieren werde. Also, baut ein solides Fundament auf dem ihr aufbauen könnt. Wenn alles zusammenfällt bleibt genau dieses Fundament erhalten und ihr könnt weiter machen. Autor: Sabine Schöpfer

  • Souvenirs

    Die Asienreisen mit der Energieoase waren immer ein Highlight. Ich war von der Kultur, den Städten und der Landschaft sehr beeindruckt. Auch die Lehrer und Leute mit denen wir zu tun hatten waren immer sehr freundlich. Was mir auch immer sehr gefallen hatte waren die Märkte. Es gab handwerklich immer sehr schöne Sachen und daneben auch billigen Krimskrams. Wir besuchten auch Fabrikläden bei welchen das Handwerk erklärt wurde zum Beispiel bei einem Fächer oder Schirm oder bei einer Manufaktur wo sie Jade schleifen oder Seide produzieren. Dies war immer sehr interessant und informativ. Für meine erste Asienreise kaufte ich mir damals einen mittleren Rollkoffer. Der sollte für mich reichen und etwas Platz für Souvenirs hatte ich auch noch eingerechnet. Wir hatten auf der Reise oft Zeit um uns etwas an zu sehen oder durch einen Markt zu schlendern. Der vorgesehene Platz in meinem Koffer war also bereits am 3ten Tag voll. Daraufhin kaufte ich mir einen riesigen Koffer in dem ich selbst hineingepasst hätte, verstaute da meinen anderen Koffer und füllte daneben mit Souvenirs auf. In diesem Moment gefiel mir einfach alles und so kaufte ich mir auch viel. Wieder zu Hause schaute ich mir die Sachen an, ich fand sie immer noch toll, aber irgendwie passen sie nicht in meine Wohnung, an die Wand…, dann landen sie in einer Schublade und im Keller. Ich machte noch viele weitere Asienreisen mit der Energieoase, jede war absolut Genial und ich erinnere mich gerne daran. Aber mit jeder Reise kaufte ich mir weniger Souvenirs. Ganz sicher bin ich älter geworden, vielleicht erfahrener, eventuell sogar etwas klüger. Ich bin für mich zum Schluss gekommen, eine grosse Souvenirsammlung macht mich nicht glücklicher. Das Souvenir kann mich an einen Moment auf einer Reise erinnern oder ich kann es jemandem zeigen. Ich kann mich aber auch einfach so an die schönen Momente erinnern oder mit Freunden darin schwelgen. Viele meiner Souvenirs habe ich mittlerweile wieder verschenkt und ich fühle mich nicht ärmer noch trauere ich ihnen nach. Ich geniesse jede Reise um so mehr und freue mich auf die nächste. Mein schönstes und wichtigstes Souvenir aus einer Asienreise habe ich aber behalten, meine Frau. Ursprünglich wohnte sie nicht weit von mir, musste ich bis nach China, um sie kennen zu lernen, aber das ist eine andere Geschichte. Autor: Martin Schöpfer

  • Sender oder Empfänger

    Heute im Tai-Chi hatte ich den Kopf voll und konnte mich nicht richtig konzentrieren. Dann sagte der Trainer dass ich das Tempo vorgeben soll und alle auf mich schauen sollen. Plötzlich war ich viel konzentrierter. Was ist da passiert? Mir fiel auf, dass sich dieses Phänomen mit dem „Sender oder Empfänger Modell“ erklären lässt, das ich in der Therapie manchmal nutze: Stell dir vor du bist auf „ Empfang“ eingestellt. Wie ein Radio kannst du hunderte Sender empfangen. Wenn du dich nicht klar konzentrierst, kann ganz viel Verschiedenes von allen Seiten auf dich einprasseln und du wirst abgelenkt von dir selber. Jetzt stell dir vor, du bist der Sender: du hast genau EIN Programm, nämlich deines, und das fliesst nach aussen. So ist es gar nicht möglich abgelenkt zu sein, ausser vielleicht, wenn man sich über das eigene Programm nicht im Klaren ist. Ich finde es beim Arbeiten immer sehr hilfreich, mir im Klaren zu sein ob ich gerade empfange oder sende. Beides ist zu seiner Zeit notwendig: Ich empfange, um mir ein möglichst genaues Bild vom Patienten zu machen. Ich sende, um klare Hinweise zu geben. Zum Beispiel wie ich mir den Therapieverlauf vorstelle, oder wie eine Übung im Idealfall aussehen soll. Ich habe festgestellt, dass dieses Modell auch vielen Patienten hilft, die sich nicht gut abgrenzen können: Anstatt alles auf sich einprasseln zu lassen, kann man auf Senden schalten und sich klar werden, welches eigene «Programm» man in die Welt senden möchte. Seit heute weiss ich, dass es auch im Training hilfreich ist: Beim Training stelle ich auf «Tai-Chi Form konzentriert in die Welt senden» und bin so voll bei meinen Bewegungen. Und bei Erklärungen vom Trainier bin ich voll auf Empfang um neue Inputs zu bekommen. Vielleicht bewährt sich dieses Modell ja auch für dich. Autor: Claudine Wenger

  • Veränderung fängt bei sich an

    Vögel und Bienen fliegen in Formationen miteinander ohne jegliche Absprache. Sie haben das Bewusstsein das Netz der Gemeinschaft zu spüren. Wie faszinierend ist dass, ausserhalb von meinem Körper zu fühlen zu erahnen. Im Tai-Chi fordert uns Walter immer wieder auf die Formen zu üben alle im gleichen Tempo ohne immer wieder schauen zu müssen wer ist wie weit, wo sind wir gerade. Und es ist Echt schwierig aber nicht unmöglich. Je mehr ich mir meiner selbst Bewusst werde, ich mich spüre und in meiner Mitte ruhe. Desto besser gelingt es mir, im aussen Wahrzunehmen. Wieder einmal mehr zeigt mir mein Leben das ich zuerst an mir arbeiten muss, ich kann nur mich selbst verändern - dann ändert sich alles. Autor: Alexandra Stucki