• Andreas Wenger

Innerer Frieden oder wie ich gelernt habe mit schwierigen Themen umzugehen


Vielleicht kennst du das auch: Jemand kritisiert dich oder du gerätst in eine Situation in der du dich sehr unwohl fühlst. Der Puls steigt und die Hände beginnen zu schwitzen. Du findest aus dieser Negativen Stimmung nicht mehr heraus.

Im Kung-Fu habe ich gelernt mit solchen Situationen zurecht zu kommen.

Im Kung-Fu Training erlebe ich immer wieder, wie ich an meine Grenzen komme. Wenn wir eine Form machen und dann in der Mabo Stellung stehen und die Beine zu schmerzen beginnen oder wir machen Handtechniken und ich bin nicht so schnell, wie ich mich gerne bewegen würde oder die Arme beginnen zu schmerzen. In einer Partner Übung drängt mich der Partner zu stark und ich versuche mit Gegendruck stärker zu sein oder ich weiche aus und verlasse die Ideallinie.

Gebe ich dem negativen Gefühl mehr Raum, wird es übermächtig und verhindert schlussendlich eine geeignete zielgerichtete Handlung. Im Kung-Fu habe ich gelernt, dass ich mich auf mein gesamtes Bewusstsein konzentrieren kann und dadurch die Aufmerksamkeit von einem einzelnen Problem lösen kann.

Wenn die Schmerzen in den Oberschenkeln beim Mabo-Stehen überhandnehmen, wechsle ich den Fokus bewusst auf einen anderen Aspekt. Zum Beispiel konzentriere ich mich auf die Hände und überprüfe da die korrekte Haltung. Sobald hier alles stimmt, nehme ich das entstehende positive Gefühl und das Mabo stehen fällt viel leichter - und die Form geht weiter und es stehen neue Herausforderungen an.


Autor: Andreas Wenger

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